Buchtipp: Paleo für Schokoladenfans

Paleo für Schokoladenfans, Kelly V. BrozynaOb Schokolade wirklich Paleo ist, sei mal dahingestellt – ebenso die Menge an Kalorien, die sich in dem Buch „Paleo für Schokoladenfans“ von Kelly V. Brozyna verstecken. Aber ab und zu muss es halt mal Schokolade sein und dann sind Kellys Rezepte sicher die bessere Variante, als sich Mars, Snickers und Co. reinzuziehen.

Das Buch beinhaltet 80 Rezepte mit Schokolade, die glutenfrei, laktosefrei und getreidefrei sind. Natürlich verwendet sie in Ihren Rezepten auch keinen Haushaltszucker, sondern mal Stevia, mal Kokosblütenzucker. Allerdings sollte man Kokosnuss mögen, denn in fast jedem Rezept besteht die ein oder andere Zutat aus Teilen der Kokosnuss, sei es als Öl, Mehl oder Fett.
Zunächst gibt sie aber eine Einführung in die Zutaten, Techniken und benötigter Ausstattung, sowie den Kakaoanbau und auf was man beim Kauf von Kakao achten sollte.

Die Rezepte sind unterteilt in

  • Frühstück
  • Kuchen und Torten
  • Kekse und Kleingebäck
  • Puddings, Pies und Pasteten
  • Eis
  • Getränke
  • Kleine Köstlichkeiten
  • Leckere Hauptgerichte

Besonders die Hauptgerichte sind beeindruckend: von einem fruchtigem Salat mit Schokoladen-Vinaigrette über Chili mit Butternusskürbis bus zu Grill-Hähnchenkeulen hat sie insgesamt 11 herzhafte Rezepte mit Schokolade kreiert.

Aber auch die süßen Rezepte sind sehr verführerisch, z.B.

  • Schokotorte mit Keksboden (aus Walnüssen, Datteln und Zimt)
  • Pfefferminz-Schoko-Gebäck
  • Schwarzwald-Cupcakes (die Creme ist aus Kokosfett, Mandeln und Kokosmehl)
  • Dekadenter Schoko-Chia-Shake

paleo, schokoladeIch habe mich an der weißen Schokolade probiert. Leider fehlte bei diesem Rezept ein Schritt – nämlich wann und mit welcher Temperatur die Kakaobutter zu den restlichen Zutaten kommt. Da ich es also nach Gefühl falsch gemacht habe, hat sich – wie im Foto zu sehen – die Kakaobutter bei mir auch nicht mit den restlichen Zutaten vermischt. Sie hat aber trotzdem geschmeckt. 😉

Ähnliche Schwierigkeiten habe ich auch bei anderen Rezepten gefunden. Manchmal fehlt auch die deutsche Gramm-Angabe für die amerikanische Angabe in Tassen – oder in einem Rezept ist es mal angegeben, mal nicht, was ich sehr verwirrend finde. Aber ansonsten lassen allein schon die wunderschönen Fotos einem das Wasser im Mund zusammenlaufen -die Autorin hat sie übrigens alle selbst gemacht! Und mehr Rezepte findet Ihr auf Englisch in Ihrem Blog: http://www.thespunkycoconut.com/

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