Das Hungergefühl – Übung zur achtsamen Ernährung

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hungergefuehl, achtsame ernährungDiese kleine Übung kannst Du immer zwischendurch mal machen, besonders auch, wenn Du Stress hast. Am Anfang brauchst Du dafür einen ruhigen Platz, aber wenn Du darin geübt bist, kannst Du es auch einfach kurz zwischendurch im Büro usw. machen.

Wenn Du diese Übung die ersten Male machst, such Dir einen ruhigen Platz, an dem Du ungestört bist. Setz Dich auf einen Stuhl oder auf den Boden, Du kannst Dich auch hinlegen – aber nicht einschlafen! 😉

Schließe Deine Augen. Lenke Deine Aufmerksamkeit auf Deinen Körper. Fühle Deinen ganzen Körper für ein paar Augenblicke. Wie fühlt sich Dein Körper an? Wie fühlt es sich an, einen Körper zu haben?

Nun führe Deine Aufmerksamkeit sanft zu Deinem Bauch. Sagt Dein Bauchgefühl, ob Du Hunger hast? Ist Denn Körper hungrig? Wenn Du keinen Hunger spürst, kannst Du die Übung beenden, in dem Du langsam die Augen öffnest und wieder zurück in die Welt kommst. Sieh es als Erfolg an, denn Du hast Dich in Deinen Körper gefühlt und hast auf seine Signale gehört.  
Wenn Du Hunger verspürst, versuche herauszufinden, was Dein Körper essen möchte. Hat er Appetit auf Obst? Oder ein Stück Brot? Oder nach einem bestimmten Geschmack? 
Wenn Du glaubst, Du hast herausgefunden, was Dein Körper essen möchte, öffne langsam die Augen und iss das, worauf Dein Körper Appetit hat.

Je häufiger Du diese Übung machst, um so besser wirst Du Dein Hungergefühl wahrnehmen – ein erster Schritt, um nicht mehr auf Heißhunger hereinzufallen.

Was kann ich noch essen?!?
Manchmal hat man das Gefühl, man kann vor lauter Allergien/Unverträglichkeiten gar nichts mehr essen. Wenn es Dir auch so geht, lade Dir meine kurze geführte Meditation herunter - kostenlos!

Der letzte Kuss – Übung zur achtsamen Ernährung

Der letzte Kuss, achtsame ErnährungWenn Du Ferrero Küsschen verträgst, hol Dir eine kleine Packung davon im Supermarkt – wenn Du wie ich es nicht verträgst, versuche eine andere besondere Praline zu finden, die Du essen kannst, möglichst mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Zur Not geht aber auch eine Marzipankartoffel.

Du brauchst für diese Übung nur eine einzige Praline bzw. ein Küsschen. Da ich aber nicht möchte, dass Lebensmittel weggeworfen werden, kannst Du die restlichen vier ja einfach verschenken – eine Kollegin, die Schwiegermutter, eine Freundin oder wer auch immer wird sich bestimmt darüber freuen!

Nimm Dir einen Moment Zeit für diese Übung und mache sie, wenn Du ein wenig Ruhe hast und allein bist, Denn jetzt wird es sinnlich! Packe das Küsschen so aus, als würdest Du einen geliebten Menschen ausziehen. Berühre es, fühle die glatte Oberfläche. Nimm den sinnlichen Geruch von Schokolade wahr. Dann liebe es so, wie Du es mit diesem Menschen machen würdest, wenn Du wüsstest, dass dies Eure letzte gemeinsame Zeit sein wird. Küss es leidenschaftlich zum Abschied. Nimm es in den Mund und lass Deine Zunge langsam im Mund darum tanzen. Zerbeiss es ganz vorsichtig. Nimm die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen war, die sich entfalten. Lass.Dir.Zeit. Dies ist Euer letzter Moment, den Du im wahrsten Sinne des Wortes auskostest. Dann verabschiede Dich von dem Küsschen – und schluck es hinunter. Spüre dem Geschmack nach, wie er immer mehr verblasst, bis nur noch die Erinnerung übrig bleibt.

Natürlich kann man nicht jedes Essen so intensiv und in Zeitlupe zu sich nehmen. Aber Du kannst jederzeit entscheiden, ob Du etwas herunterschlingen möchtest oder es in vollen Zügen genießt.

Es liegt ganz bei Dir….

PS: Und die ganze Zeit, als ich diesen Blogeintrag geschrieben hab, säuselte es in meinem Ohr:

Was kann ich noch essen?!?
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Eine Übung zum achtsamen Essen: Probier mal essbares Besteck!

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Fenchellöffel und Möhrenpikser

Wir sind es gewohnt, mit einem bestimmten Besteck oder auch den Händen zu essen. Durch diese Gewohnheit nehmen wir aber den Vorgang des Essens gar nicht mehr richtig wahr! Sobald man als kleines Kind gelernt hat, mit Löffel und später mit Gabel und Messer umzugehen, muss man nicht weiter darüber nachdenken. Das ist natürlich auch gut so, denn sonst würden wir wahrscheinlich beim Essen verzweifeln.

Um aber Deine Gewohnheit zu durchbrechen und achtsamer zu essen, probier mal diese einfache Übung aus:

Zum Beispiel kannst Du aus zwei Selleriestangen Essstäbchen machen. Oder Du nimmst einen Fenchel als Löffel wie auf dem Foto. Mit einer angespitzten Möhre kannst Du Dein Essen auch aufpiksen. Frag Dich einfach: Mit welchem gesunden Essen kann ich einen Löffel oder eine Gabel nachbilden? (Nachos gelten nicht!!)

Das Tolle an dieser Übung ist, dass Du nicht nur eine Portion Gemüse mehr isst und nach dem Essen zumindest kein Besteck zum Abwaschen hast, sondern auch noch Deine Kreativität förderst. Besser als jedes Überraschungsei, dass ja auch drei Dinge auf einmal ist.

Was kann ich noch essen?!?
Manchmal hat man das Gefühl, man kann vor lauter Allergien/Unverträglichkeiten gar nichts mehr essen. Wenn es Dir auch so geht, lade Dir meine kurze geführte Meditation herunter - kostenlos!

Die 5 Tages Challenge: Achtsame Ernährung

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Viele Menschen haben sich für das neue Jahr den Vorsatz gemacht, gesünder zu leben. Eine etwas ungewöhnliche Methode ist das achtsame Essen!

Ich experimentiere schon seit einigen Monaten mit den Methoden, und möchte Euch jetzt die Möglichkeit geben, es auch mal zu versuchen – und das vollkommen kostenlos!

Ladet Euch einfach diese PDF-Datei (1,4 MB) herunter, in dem Ihr auf das Bild klickt und druckt sie aus.

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Außerdem habe ich eine spezielle Facebook-Gruppe eingerichtet, in der wir uns austauschen können:
https://www.facebook.com/groups/achtsame.ernaehrung/

Ich bin gespannt über Eure Erfahrungen!

Was kann ich noch essen?!?
Manchmal hat man das Gefühl, man kann vor lauter Allergien/Unverträglichkeiten gar nichts mehr essen. Wenn es Dir auch so geht, lade Dir meine kurze geführte Meditation herunter - kostenlos!