Mein Lieblingsbrot: glutenfrei, getreidefrei, laktosefrei

lieblingsbrot, glutenfrei, getreidefrei, laktosefrei

lieblingsbrot, glutenfrei, getreidefrei, laktosefreiEin wirklich gutes glutenfreies Brot hinzubekommen ist schon nicht einfach – aber dann noch komplett getreidefrei und ohne Hefe? Das ist nicht unmöglich, man muss nur ein wenig umdenken.

Bitte beachte, dass man bei diesem Brot nicht wirklich viel verändern kann, also vor allem nicht die Eier weglassen oder das Kokosmehl. Anders als bei meinem Steinzeit-Brot ist es hier extrem wichtig, sich an die Zutaten und die Mengenangabe zu halten!

Beim Honig kann man die Menge reduzieren oder erhöhen, je nach Geschmack, oder auch nur Honig nehmen und den Kokosblütensirup weglassen. Ich mag es aber mit dem Sirup, da das Brot dann dunkler und noch etwas weicher wird.

Außerdem kann man anstatt des Olivenöls auch Kokosöl, Butterreinfett oder Avocadoöl nehmen, meine Erfahrung ist jedoch, dass es mit dem Olivenöl am Besten schmeckt. Anstatt des Schwarzkümmels kann man auch gut Fenchel oder ähnliche Kräuter reinmischen, ich bin nur der absolute Fan von Schwarzkümmel. 😉 Aber auch ein paar Sonnenblumenkerne, Leinsamen o.ä. passen gut in und auf das Brot, nur bitte keine Chia-Samen, da sie zu viel Feuchtigkeit aufsaugen!

Das Brot hält sich mehrere Tage im Brotkorb oder in einem Baumwolltuch eingeschlagen. Einfrieren kann man es sehr gut, dann muss man es nur vorher in Scheiben schneiden. Was nicht wirklich gut funktioniert ist Toasten und Croutons daraus machen. Durch den Honig entwickelt sich eine merkwürdige Konsistenz beim Erhitzen.

Mein Lieblingsbrot: glutenfrei, getreidefrei, laktosefrei
 
Zubereitung
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Zutaten
Trockene Zutaten:
  • 90g Maniokmehl (keine Tapiokastärke oder Maniokgrieß!)
  • 40g Kartoffelstärke
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Meer- oder Himalayasalz
  • 3 EL Flohsamenschalenmehl
  • 2 TL Kokosmehl
  • 2 EL Schwarzkümmel
Nasse Zutaten:
  • 7 Eier, Größe L (oder 8 Größe M)
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Apfelessig
  • 60g Honig
  • 20g Kokosblütenzucker
Zubereitung
  1. Den Ofen auf 160 C Grad vorheizen.
  2. In einer kleineren Schüssel die trockenen Zutaten gründliche mischen.
  3. In einer größeren Schüssel die nassen Zutaten mit einem Handmixer o.ä. vermischen.
  4. Eine kleinere Brotbackform (meine ist 24 x 10,5cm) einfetten.
  5. Dann erst die trockenen Zutaten in die Schüssel mit den nassen Zutaten geben. Schnell am Besten mit einem Handmixer verrühren, sofort in die Form geben und ab in den Ofen damit!
  6. Für 30-35 Minuten backen.

 

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3 Varianten von glutenfreie Biscotti

Biskotti, glutenfrei, getreidefrei, laktosefrei

Biskotti, glutenfrei, getreidefrei, laktosefreiIch liebe Biscotti einfach! Besonders in einen Espresso getunkt oder mit der aufgeschlagenen Milch eines Cappuccino bedeckt, sind sie für mich der perfekte Begleiter zu einem Kaffee. Die meisten Biscotti werden allerdings mit Industriezucker hergestellt, außerdem bekommt man wenn überhaupt glutenfrei nur die übliche Sorte mit Mandeln. Deshalb wollte ich verschiedene Variationen vorstellen, die sich auch leicht weiter abändern lassen. Die Grundzutaten sind immer die gleichen:

  • 150g gemahlene Mandeln
  • 1 EL Johannisbrotkernmehl
  • 5 EL Honig

Für das klassische Rezept (siehe unten) kommen dann noch Mandeln, Zimt und Vanille dazu. Wichtig ist, die Mandeln oder auch andere Nüsse, die nicht zerkleinert in den Teig sollen, mindestens 2 Stunden im Wasser einweichen zu lassen. Man kann aber auch einfach variieren. Zu den Grundzutaten kann man für ein Pistazien-Schokoladen-Biscotti auch folgendes dazugeben:

  • 50g geschältem ungesalzene Pistazien
  • 2 EL Kakaopulver

Oder für weihnachtliche Biscotti:

  • 20g zerkleinerte Schokolade, das kann Borke sein oder Spiltter, je nach Geschmack Vollmilch oder Zartbitter
  • 30g getrocknete Cranberries

Das sind auch genau die 3 Sorten, die auf dem Foto abgebildet sind! Eurer Fantasie sind aber keine Grenzen gesetzt, wichtig ist, dass Ihr bei ca. 50g bei der Extra-Zutat bleibt, ansonsten kann der Teig es nicht aufnehmen und zerbröselt.

Sehr wichtig ist außerdem, die Teigwurst sehr fest zu machen, damit die Biscotti später nicht zerbrechen. Benutzt beim Schneiden ein glattes Messer und kein Brotmesser – letzteres bleibt durch die Zähne bzw. Zacken hängen und zerkrümelt die Biscotti. Schneidet auch sehr langsam und vorsichtig, manchmal ist Durchtrennen, wie z.B. beim Kräuterhacken – nur langsamer! – besser als eine Schneidebewegung. Man muss das ein wenig üben, aber man kriegt sehr schnell ein Gefühl dafür. Viel Spaß beim Backen!

3 Varianten von glutenfreie Biscotti
 
Zubereitung
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Portionen: 20
Zutaten
  • 50g ganze Mandeln
  • 150g gemahlene Mandeln
  • 1 EL Johannisbrotkernmehl
  • 5 EL Honig
  • ½ TL Zimt
  • Vanille aus der Mühle
Zubereitung
  1. Die ganzen Mandeln mindestens 2 Stunden in Wasser einweichen lassen.
  2. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  3. Alle Zutaten bis auf die ganzen Mandeln mischen, der Teig ist bröselig.
  4. Die ganzen Mandeln per Hand unterkneten. 2 Würste formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen.
  5. 15 Minuten backen, dann herausnehmen und 10 Minuten kühlen lassen.
  6. In 1.2 cm dicke Scheiben schneiden und 8-10 Minuten zu Ende backen.
  7. Die Biscotti sind noch weich nach dem Backen und werden beim Abkühlen härter.

 


Skandinavisches Steinzeit-Brot – laktosefrei, glutenfrei, getreidefrei

paleo, brot, skandinavisch, glutenfrei, laktosefrei, milchfrei, getreidefreiIm Moment habe ich durch den ganzen familiären Stress Schwierigkeiten, mich auf das Essen zu konzentrieren. Besonders morgens fällt es mir sehr schwer, ein vernünftiges Frühstück hinzubekommen – ja, selbst als Ernährungsberater kann man schon mal planlos sein was das Essen anbelangt! Als ich auf dieses Rezept eines skandinavischen Steinzeitbrotes gestoßen bin, wurde ich neugierig – natürlich ist es glutenfrei, laktosefrei und getreidefrei! Auch wenn ich bezweifle, dass es solch ein Brot schon in der Steinzeit gab, hat es doch etwas sehr ursprüngliches, wenn man die Nüsse und Samen vermischt. Außerdem reichen mir 2-3 Scheiben am Morgen, mehr vertrage ich gar nicht pro Tag. Und so bleibe ich auch bei der von Paleo angedachten eine Handvoll Nüsse und Samen pro Tag.

Das schöne an diesem Rezept ist, dass man es variieren kann. Ich habe es z.B. in einer länglichen Brotform gemacht oder  auch in der Tchibo-Brötchenform gemacht – allerdings war mir eine Brötchen dann schon fast zu viel . Die Zutaten kann man sehr gut austauschen. Anstatt der gemahlenen Mandeln habe ich  mal gemahlene Haselnüsse ausprobiert und dann anstatt Walnüssen noch gehobelte Haselnüsse dazugegeben. Ich nehme auch gerne anstatt 100g Mohn nur 50g und gebe stattdessen 50g Chiasamen dazu. Wenn man also irgendeine Samen- oder Nussart nicht verträgt, kann man sie einfach austauschen.

Das Brot hält übrigens besser zusammen, wenn man vorher die Eier verquirlt!

Auch lässt es sich sehr einfach zubereiten, denn man kann alles mit einem Löffel verrühren. Das Brot lässt sich gut in Scheiben einfrieren und wieder auftauen. Ich genieße es morgens mit einer Scheibe Rohmilchkäse von einem regionalen Bauern, der seine Kühe wie Kollegen behandelt – und bin dadurch bis fast zum Mittag satt.

Skandinavisches Steinzeit-Brot - laktosefrei, glutenfrei
 
Zubereitung
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Zutaten
  • 100g Kürbiskerne
  • 100g Sonnenblumenkerne
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 100g Walnüsse
  • 100g Leinsamen (können auch geschrotet sein!)
  • 100g Sesamsamen
  • 100g Mohnsamen oder 50g Mohnsamen/50g Chia-Samen
  • 2 TL Salz
  • 5 Eier
  • 100ml Olivenöl
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 160 Grad vorheizen.
  2. Zuerst die Samen, Kerne und Nüsse mischen. Dann die Eier und das Olivenöl dazugeben und vermischen. Falls die Mischung zu trocken ist und die Zutaten nicht zusammenhalten, noch ein klein wenig Wasser dazugeben.
  3. In einer Brotbackform 1 Stunde backen lassen. In der Tchiboform braucht es ca. 45-50 Minuten.
  4. Erst abkühlen lassen, bevor man es schneidet.

 


Leckere Kürbismuffins – Halloween kann kommen!

Kürbismuffins, Paleo, glutenfrei, laktosefrei

Kürbismuffins, Paleo, glutenfrei, laktosefreiAusgerechnet am 31.10. – also an Halloween – muss ich in die Kita meines Sohnes zu einem Termin. Also dachte ich mir, ich könnte dann ja auch etwas leckeres mitbringen. Schnell fiel die Wahl auf glutenfreie und laktosefreie Kürbismuffins, aber ich hatte kein vernünftiges Paleo-Rezept und wollte auch keins, das „zu speziell“ schmeckt. Viele Paleo und glutenfreie Rezepte haben ja ihren eigenen Geschmack und vor allem ihre eigene Konsistenz, die man schon gewohnt sein muss. Glücklicherweise hatte aber jemand in meiner Facebookgruppe Essen mit Gefühl mir dieses Rezept empfohlen. Sogar mein Sohn, der sonst sehr kritisch ist, liebt diese Muffins und auch meine Kollegin war begeistert.

Gewürz-Alternative

Gewürz-Alternative

Ich habe das Rezept jetzt für Euch übersetzt und mit Grammzahlen versehen, anstatt der in den USA üblichen Cups. Pumpkin Spice hier in Deutschland zu bekommen, ist leider noch ein Ding der Unmöglichkeit. Aber Ihr könnt entweder dieses Rezept von Chefkoch nehmen (hier klicken) oder auch auf ein Lebkuchengewürz umsteigen. Ich habe dieses hier genommen, dass ich bei Edeka gefunden habe. Achtet nur darauf, dass keine Orange mit dabei ist, sonst schmeckt es wirklich arg weihnachtlich.
Für das Kürbispüree kocht ihr einfach Kürbisfleisch mit etwas Wasser bis es weich ist und püriert es dann. Wir hatten soviel Kürbis beim Testbacken übrig, dass wir das restliche Püree für Halloween einfach eingefroren haben.
Als Verzierung könnt Ihr entweder Walnüsse oder Pecannüsse nehmen, es schmeckt beides sehr gut. Wenn ihr die Muffins etwas süßer haben wollt, gebt etwas mehr Honig dazu.
Ich habe Mini-Muffinform genommen, da ich es sehr praktisch finde, wenn man sie unterwegs mit einem Happs essen kann. Das Rezept reicht für 12 Mini-Muffins plus 2 große oder 10 normal große Muffins.

Leckere Kürbismuffins - Halloween kann kommen!
 
Zubereitung
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Portionen: 10-15
Zutaten
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 60g Kokosmehl
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Pumpkin Spice/Lebkuchengewürz
  • 3 Eier
  • 170g Kürbispüree
  • 3 EL flüssiges Kokosöl
  • 100g Honig
  • Vanille aus der Mühle
  • Walnüsse oder Pecannüsse zum Verzieren
Zubereitung
  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Die Muffinform einfetten.
  3. In einer großen Rührschüssel die gemahlenen Mandeln, Kokosmehl, Natron, Salz und die Gewürze mischen.
  4. In einer kleinen Schüssel die Eier leicht verquirlen.
  5. Die Eier, Kürbis, Kokosöl, Vanille und Honig zu den trockenen Zutaten geben und alles gut verrühren.
  6. In die Muffinform geben und mit den Nüssen garnieren. Man kann auch noch etwas Gewürz oder Kokosblütenzucker drüber streuen - aber Achtung: nicht zuviel!
  7. Je nach Größe der Form 15 Minuten (bei Minimuffins) oder 20 Minuten backen.
  8. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Fröhliches Halloween!


Mohn-Muffins, glutenfrei, laktosefrei, paleo

Mohnmuffins, glutenfrei, laktosefrei, paleo

Mohnmuffins, glutenfrei, laktosefrei, paleoMein Sohnemann wollte unbedingt etwas gebackenes mit Mohn heute morgen. Ok, kann er haben, dachte ich mir. Leider ist er immer noch skeptisch, wenn ich backe, da er mehr als einmal meine früheren glutenfreien Backversuche probiert und für „bäh“ empfunden hat. Ich muss aber auch zugeben, dass diese damals wirklich nicht gut waren. Doch schon, als ich die Muffins aus dem Ofen holte, kam er angestiefelt und roch mit einem großen Grinsen dran. Jetzt mümmelt er schon seinen zweiten und hat mir eröffnet, dass ich die ganz oft backen soll.

Diese Mohnmuffins sind wirklich einfach zu machen und brauchen auch nicht lange. Anstatt des Kokosöls geht auch Ghee oder Butter.

Mohn-Muffins, glutenfrei, laktosefrei, paleo
 
Zubereitung
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Zutaten
  • 125g gemahlene Mandeln
  • 2 EL Kokosmehl
  • 2 EL Mohn
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 50g geschmolzenes Kokosöl oder Butter bzw. Ghee
  • gemahlene Vanille aus der Mühle oder eine halbe Vanilleschote, ausgeschabt
  • 100g Honig
  • 3 Eier
  • 30g gehobelte Mandeln
Zubereitung
  1. Den Ofen auf 160 Grad Celcius vorheizen.
  2. In einer großen Schüssel die Mandeln, Kokosmehl, Mohn, Natron, Vanille
  3. und Salz verrühren.
  4. Die Eier, Honig und das Kokosöl dazugeben und mit einem Handrührgerät verrühren - die sportlichen unter uns können natürlich auch per Hand rühren. 😉
  5. In die Muffinsformen geben und ca. 15 Minuten backen bzw. bis die Stäbchenprobe gelingt - das hängt von der Größe der Muffinform ab.

 


Möhren-Powerballs – glutenfrei, laktosefrei, vegan, roh, paleo

Möhren-Powerballs - glutenfrei, laktosefrei, vegan, roh, paleo

Möhren-Powerballs - glutenfrei, laktosefrei, vegan, roh, paleoLeider hat mich nach einer schlimmen Erkältung nun auch noch eine Pollenallergie erwischt. Dummerweise neige ich dann dazu, mir allen möglichen Süßkram reinzuziehen, wie mein Göttergatte auch. Wahrscheinlich lechzt der Körper in dieser Situation nach schnell verwertbaren Kohlenhydraten, weil er so in Aufruhr ist. Dieses Jahr wollte ich aber nicht nach Schokolade oder Gummibärchen greifen, sondern eine gesunde Alternative erschaffen. Zum Glück vertrage ich rohe Möhren, denn die sind ein Hauptbestandteil dieser Powerballs!

Die Powerballs sind sehr leicht zu machen, man braucht nur einen guten Zerkleinerer und eine kleine Schüssel. Mit einem Zauberstab oder einem Thermomix müsste es auch gehen.

Möhren-Powerballs - glutenfrei, laktosefrei, vegan, roh, paleo
 
Zubereitung
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Zutaten
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 5-6 entsteinte Datteln
  • 30g Kokosflocken
  • 2 Möhren
  • Eine kräftige Prise Zimt
  • Vanille nach Geschmack
  • 3-4 Esslöffel Kokosmilch
Zubereitung
  1. Zerkleinere zuerst die Möhren und nimm sie dann raus.
  2. Zerkleinere nun die Datteln und die Kokosflocken, bis sie sich gut vermischt haben und zusammenkleben.
  3. Gibt die Mandeln, die Möhren, Zimt und Vanille dazu und verrühre alles im Zerkleinere, bis es gut durchgemischt ist.
  4. Gibt die Kokosmilch dazu und rühre solange weiter, bis sich alles verbunden hat. Wenn es im Zerkleinerer nicht geht, rühre mit einem Löffel weiter - bei mir war der „Teig“ so fest, dass das Messer nicht mehr rankam.
  5. Rolle den Teig in Bälle ungefähr von der Größe von großen Murmeln (oder je nach Geschmack).
  6. Am Besten im Kühlschrank aufbewahren!

 


Kokos-Cashew-Kekse: paleo, vegane, glutenfreie, laktosefreie kleine Kostbarkeiten

Kokos-Cashew-Kekse

Kokos-Cashew-KekseMein Sohn und ich sind seit fast zwei Wochen krank, ihn hatte es noch schlimmer getroffen als mich mit dem grippalen Infekt. Was mir am meisten Sorgen machte, war, dass er nur sehr wenig aß. Das einzige, was er regelrecht inhalierte, waren Cashewnüsse. Also dachte ich mir, dass ich ja mal irgendwas mit Cashew backen könnte. In den Rezepten, die ich fand, brauchte man allerdings Cashewbutter, die ich natürlich nicht da hatte. Also kam ich auf dieses Rezept. Das schöne ist, dass man keine extra Schüssel oder das Rührgerät braucht, sondern alles in einem elektrischen Zerkleinerer oder einer Moulinex machen kann. Auch im Thermomix müsste das gut gehen.
Wichtig ist, die Kekse relativ klein und flach zu machen. Ich rolle sie zu einer Kugel ungefähr von der Größe einer großen Murmel aus und drücke sie dann platt. Beim Backen muss man aufpassen, dass sie nicht zu lang im Ofen sind. Wenn die Kekse gerade anfangen, braun zu werden, sind sie gut!
Natürlich sind sie für Paleolaner nur als Cheat gedacht, aber immer noch besser, als sich Schokoladen-Doppelkekse zu genehmigen. Die Kekse sind wirklich kleine Kostbarkeiten und man muss sie als solche auch behandeln, da sie leicht bröseln. Im Mund verbindet sich dann aber der Geschmack zu einer süßen Verführung. Kommentar meines Göttergatten: „Die kannst Du häufiger machen“. Versprochen, Schatz!

Kokos-Cashew-Kekse: paleo, vegane, glutenfreie, laktosefreie kleine Kostbarkeiten
 
Zubereitung
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Zutaten
  • 120g rohe, ungesalzene Chashews
  • 30g Kokosflocken
  • 30g Kokosblütenzucker
  • Etwas Vanille aus der Mühle
  • Eine Prise Natron
  • Eine Prise Salz (ich nehme Himalaya-Salz)
  • 25g geschmolzenes Koksöl
  • 1 Esslöffel Kokosmilch
Zubereitung
  1. Die Cashews und die Kokosflocken in den Zerkleinerer geben und solange zerkleinern, bis kleine Krümel entstehen.
  2. Den Kokosblütenzucker, die Vanille, das Salz und das Soda hinzugeben und wieder zerkleinern, bis sich alles gut vermischt hat.
  3. Das Kokosöl und die Kokosmilch dazugeben und wieder solange zerkleinern, bzw. rühren, bis alles vermischt ist.
  4. Mit einem Teelöffel eine kleine Menge des Teiges in die Handfläche geben und vorsichtig zu einem Ball rollen. Dann ganz saft plattdrücken.
  5. Vorsichtig auf ein Backblech mit Backpapier legen.
  6. Bei ca. 160 Grad 7-8 Minuten backen lassen. Nicht wundern, sie sind dann noch weich.
  7. Aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech abkühlen lassen. Achtung: nicht hochnehmen, solange sie noch warm sind, denn sonst zerfallen sie!

 


Glutenfreie und laktosefreie Osterkekse

Die fertigen Osterkekse
Mein Kleiner beim Teigrühren

Mein Kleiner beim Teigrühren

Mein Sohn und ich haben uns beide unsterblich in die süßen Oster-Ausstechformen verliebt, die es im Moment in den Geschäften gibt. Er musste nicht lange betteln, bis ich für uns welche gekauft habe. Nun stand ich aber vor dem Problem, welchen Teig ich dafür nehme. Ich wollte einen einigermaßen Paleo-tauglichen, gluten- und laktosefreien Teig und nicht schon wieder das Spekulatiusrezept nehmen. 
Mein Sohn, mittlerweile fünf, war angesichts der Zutaten, die ich für die Hasen nehmen wollte, dann aber erst mal mega skeptisch: „Ich mag keinen Honig! Ich mag kein Kokosöl!“ schrie er entsetzt, als ich alles vorbereitete, damit er den Teig rühren konnte. Ich habe ihn aber beruhigt, und das Endergebnis hat ihm so gut geschmeckt, dass er zu Ostern die Kekse für die ganze Familie backen will. 🙂

Die fertigen Osterkekse

Die fertigen Osterkekse

Man könnte die Kekse auch mit irgendeiner Glasur verzieren, allerdings waren sie bei uns zu schnell weg. 😉 Besonders gut schmecken sie in Tee oder Kaffee getunkt und frisch.

Solche Kekse sollten natürlich nur eine Ausnahme sein, wenn Ihr Euch nach Paleo ernährt, aber ich war so froh, mal wieder mit meinem Kleinen backen zu können!

Glutenfreie und laktosefreie Osterkekse
 
Zubereitung
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Zutaten
  • 2 Eier (Bio oder Freiland)
  • 70g geschmolzenes Kokosöl
  • 170g flüssigen Honig
  • 190g helle gemahlene Mandeln (wir haben es mit dunkleren gemacht, deshalb sind die Kekse nicht so hell)
  • 60g Kokosmehl plus Ein wenig zum Ausrollen
  • 120g Maniokmehl
  • ½ Teelöffel Salz
  • ½ Teelöffel Natron
  • Vanille aus der Mühle
Zubereitung
  1. Den Ofen auf 350f vorheizen.
  2. Backbleche mit Backpapier auslegen.
  3. Die drei Mehle, das Natron, Salz und die Vanille in einer kleinen Schüssel mischen.
  4. In einer großen Schüssel Eier, Kokosöl und Honig gründlich verrühren.
  5. Die trockenen Zutaten in die flüssigen geben und wieder gründlich verrühren.
  6. Zum Ausrollen ein Brett und den Teig immer wieder mit etwas Kokosmehl bestäuben, damit der Teig nicht zu sehr klebt.
  7. Kekse ausstechen und vorsichtig auf die Backbleche legen.
  8. Für 10-15 Minuten backen, bis die Ränder anfangen, sich zu bräunen.
  9. Nach dem Backen abkühlen lassen und genießen.

 


Glutenfreie Maniok-Kastanien-Brötchen

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maniok kastanien brötchen, glutenfrei, paleoIch habe schon unzählige Versuche mit glutenfreiem Brot und Brötchen hinter mir – aber dieses Rezept schmeckt mir am Besten! Und auch wenn ich nach Paleo lebe, habe ich zwischendurch mal Lust auf ein Brötchen – ich gebe es ja zu. 😉 Auf der Suche nach einem Rezept bin ich auf das Rezept von Svenja gestoßen, dass Ihr hier findet. Das Tolle an dem Rezept von Svenja ist, dass es ganz ohne Nüsse oder Kokosmehl auskommt. Ich wollte allerdings keinen reinen Maniok-Geschmack und habe anstatt 200g Gari nur 100g genommen und 100g Kastanienmehl hinzugefügt, sowie noch Schwarzkümmel und Leinsamen.

Außerdem habe ich mal kein Brot gebacken, sondern Brötchen in der „berühmten“ Tchibo-Form. Wenn Ihr nicht so eine Form habt,  könnt Ihr es auch in einer rechteckigen Kuchenbackform backen, die Backzeit beträgt dann 40 anstatt 20-25 Minuten. Die Brötchen kann man super einfrieren, sie halten sich im Kühlschrank aber auch mehrere Tage.

Gari und Maniok- oder auch Cassava-Mehl bekommt Ihr am besten in einem Asialaden, Kastanienmehl im Reformhaus oder Bioladen. Nächste Woche schreibe ich dann auch mal einen Blogbeitrag zu Gari/Maniok/Cassava!

Glutenfreie Maniok-Kastanien-Brötchen
 
Zubereitung
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Portionen: 9
Zutaten
  • 100g Maniokmehl
  • 100g Gari
  • 100g Kastanienmehl
  • 5 Eier
  • 200 ml Kokosmilch
  • Eine größere Prise Salz
  • 2 TL Schwarzkümmel
  • 2 EL geschrotete Leinsamen
  • 1 TL Natron
  • Schuss Apfelessig
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Zuerst die 3 Mehle in eine große Schüssel geben.
  3. Dann die Eier und die Kokoksmilch dazugeben.
  4. Anschließend das Salz, den Schwarzkümmel und die Leinsamen zufügen.
  5. Zum Schluss kommt das Natron und den Schuss Apfelessig.
  6. Sofort alles gründlich verrühren.
  7. Den Teig in die Form geben.
  8. Im Ofen für 20-25 Minuten backen.

 


Leckere glutenfreie Paleo-Pfannkuchen – aus Maniok-Mehl

pfannkuchen, tapioka, paleo, glutenfrei

pfannkuchen, tapioka, paleo, glutenfreiWas haben wir hier nicht alles probiert, um glutenfreie Pfannkuchen hinzubekommen. Diverse Mehlmischungen gekauft, selber Mehle gemischt, französische Buchweizencrepes ausprobiert. Aber so richtig glücklich waren wir nie – vor allem mein Mann nicht, der da sehr wählerisch ist. Aber seit ein paar Wochen experimentieren wir mit Tapioka und haben die erstaunlichsten Ergebnisse. So auch beim Pfannkuchen! Diese Pfannkuchen kann man dünn backen, und sie sind trotzdem schön fluffig. Natürlich hat Tapioka einen ganz eigenen Geschmack – ich finde, es schmeckt etwas erdig  – aber ich mag ihn. Und die Pfannkuchen kann man ja auch individuell belegen, z.B. mit Apfelpüree oder besonders auch exotischen Früchten.
Anstatt der Kokosmilch kann man auch normale Milch nehmen.
Das Rezept ergibt 8 Pfannkuchen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

3.0 from 2 reviews
Leckere glutenfreie Paleo-Pfannkuchen - aus Tapioka-Mehl
 
Zubereitung
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Zutaten
  • 250g Maniok-Mehl (ich nehme Fufu aus dem Asialaden)
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 Dose Kokosmilch (400ml)
  • Bei Bedarf 1 EL Wasser
Zubereitung
  1. Alles in einer großen Schüssel mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig vermischen. Am Anfang bilden sich ziemlich viele Klümpchen, die lösen sich aber schnell auf.
  2. Dann wie normalen Pfannkuchen dünn in der Pfanne backen. Achtung, das Bräunungsverhalten ist anders, als bei normalen Pfannkuchen, aber das habt Ihr schnell raus.