Das Hungergefühl – Übung zur achtsamen Ernährung

hungergefuehl, achtsame ernährungDiese kleine Übung kannst Du immer zwischendurch mal machen, besonders auch, wenn Du Stress hast. Am Anfang brauchst Du dafür einen ruhigen Platz, aber wenn Du darin geübt bist, kannst Du es auch einfach kurz zwischendurch im Büro usw. machen.

Wenn Du diese Übung die ersten Male machst, such Dir einen ruhigen Platz, an dem Du ungestört bist. Setz Dich auf einen Stuhl oder auf den Boden, Du kannst Dich auch hinlegen – aber nicht einschlafen! 😉

Schließe Deine Augen. Lenke Deine Aufmerksamkeit auf Deinen Körper. Fühle Deinen ganzen Körper für ein paar Augenblicke. Wie fühlt sich Dein Körper an? Wie fühlt es sich an, einen Körper zu haben?

Nun führe Deine Aufmerksamkeit sanft zu Deinem Bauch. Sagt Dein Bauchgefühl, ob Du Hunger hast? Ist Denn Körper hungrig? Wenn Du keinen Hunger spürst, kannst Du die Übung beenden, in dem Du langsam die Augen öffnest und wieder zurück in die Welt kommst. Sieh es als Erfolg an, denn Du hast Dich in Deinen Körper gefühlt und hast auf seine Signale gehört.  
Wenn Du Hunger verspürst, versuche herauszufinden, was Dein Körper essen möchte. Hat er Appetit auf Obst? Oder ein Stück Brot? Oder nach einem bestimmten Geschmack? 
Wenn Du glaubst, Du hast herausgefunden, was Dein Körper essen möchte, öffne langsam die Augen und iss das, worauf Dein Körper Appetit hat.

Je häufiger Du diese Übung machst, um so besser wirst Du Dein Hungergefühl wahrnehmen – ein erster Schritt, um nicht mehr auf Heißhunger hereinzufallen.

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Julia Stüber

Jahrgang 1973, Mutter eines fünfjährigen Nerds (bei den Genen kein Wunder), Bloggerin, Ernährungsberaterin, psychologische Beraterin, Rezeptetesterin - und wenn ich mal eine Pause brauche auch Harfenspielerin...
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