Glutenfreier beschwipster Möhrenkuchen

Möhrenkuchen, glutenfreiIch bin seit Jahrzehnten ein großer Fan von Möhrenkuchen. In den letzten Jahren hatte ich immer nur ein Rezept genutzt, dass auch in der glutenfreien Variante sehr lecker war. Aber jetzt wollte ich mal etwas komplett anderes machen. Auf der Seite der BBC habe ich ein Rezept von Nigella Lawson entdeckt – da ich gerne ihre Kochsendungen auf RTL Living sehe, war ich neugierig. Sie erklärt darin, dass Möhrenkuchen gar keine amerikanischen Erfindung ist (was ich auch gedacht hätte, oder zumindest eine britische), sondern von den Juden im Ghetto in Venedig! Da ich schon öfters in Venedig war und das Ghetto kenne, musste es also dieses Rezept sein…

Im Originalrezept, dass Ihr hier finden könnt, nimmt sie Rum und Zitrone. Beides hatte ich nicht, also habe ich es mit Whisky und Orangen gemacht. Keine Sorge, ich habe die Rosinen natürlich nicht im guten Single Malt meines Mannes gebadet, sondern eine zugelaufene Flasche blended Whisky musste dafür herhalten. Die Pinienkerne im Originalrezept habe ich einfach ignoriert, ebenso die Mascarpone-Creme.
Statt der gemahlenen Mandeln habe ich das, was beim Mandelmilch-Machen übrig bleibt, genommen. Das Problem war allerdings, dass in dieser Masse wohl noch zuviel Feuchtigkeit ist, so dass der Kuchen sehr sehr matschig wurde. Aber der Geschmack ist umwerfend!!
Ich habe statt eines großen Kuchens lieber die Tchibo-Silikon-Backform genommen, da ich es praktisch finde, die kleinen Küchlein einzufrieren und so einzeln aufzutauen.
Übrigens sollte man diesen Kuchen ruhig 2-3 Tage vorher machen, bzw. so lange ruhen lassen – dann ist er richtig durchgezogen und so richtig hmmmmmmmm.

Zutaten

  • 200-250g geriebene Mohrrüben
  • 75g Rosinen
  • 75g Whisky
  • 150g Zucker
  • 110ml Olivenöl
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 250g gemahlene Mandeln
  • Prise Muskatnuss
  • Schale und Safte einer halben Orange

Zubereitung

Die Rosinen am Besten über Nacht im Whisky ziehen lassen und dann abtropfen lassen.

Als erstes den Zucker und das Öl mit dem Handmixer verrühren, bis es eine einheitliche Masse ergibt.

Dann den Vanillezucker und Eier hinzufügen und gut verrühren.

Nach und nach die Mandeln, Muskatnuss, Möhren und die Rosinen dazugeben und verrühren. Zum Schluss die Orangenschale und den Saft zugeben.

Nun den Teig in die Backform geben.

Mindestens 30 Minuten bei 180 Grad backen, bis der Teig hochgegangen und goldfarben ist. Bei der Stäbchenprobe ist das Stäbchen etwas klebrig, aber mehr oder weniger sauber.

Laut Nigella kann man den Kuchen bis zu 6 Tage in einem luftdichten Container (?) aufbewahren oder bis zu 3 Monate einfrieren, dann einfach über Nacht bei Raumtemperatur auftauen lassen.

Besuch mich:
Besuch mich:
Was kann ich noch essen?!?
Manchmal hat man das Gefühl, man kann vor lauter Allergien/Unverträglichkeiten gar nichts mehr essen. Wenn es Dir auch so geht, lade Dir meine kurze geführte Meditation herunter - kostenlos!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.