Bananenmuffins – glutenfrei, getreidefrei, milchfrei, eifrei und vegan

Bananenmuffins - glutenfrei, getreidefrei, milchfrei, eifrei und vegan

Bananenmuffins - glutenfrei, getreidefrei, milchfrei, eifrei und veganWegen meiner vielen Unverträglichkeiten, Allergien und vor allem der Zöliakie kann ich so gut wie kein Brot oder Gebäck selber kaufen. Deshalb backe ich mir am Wochenende immer einen Vorrat, der mich dann über die kommende Woche bringt. Eins meiner Lieblingsrezepte sind diese Bananenmuffins. Sie sind glutenfrei und vegan, enthalten also weder Eier noch Milch. Und sie enthalten auch keinen zusätzlichen Zucker oder Honig und durch die Kakaonips und die Walnüsse werden sie nicht so matschig, sondern haben schöne kleine Knusperstückchen. Du kannst die Nüsse und Nips natürlich weglassen oder mit anderen Nüssen ersetzen.

Falls Du Kakaonips verwendest, solltest Du sie vorher in einer Pfanne ohne Zugabe von Fett rösten, dadurch entwickelt sich ein feiner Kakaogeschmack – mal abgesehen von dem herrlichen Schokoladenduft, der durch die Küche zieht.

Dieses Rezept eignet sich sowohl für große wie kleine Muffins, wobei ich die kleinen bevorzuge. Man kann aber auch ein Bananenbrot daraus machen, dann verlängert sich die Backzeit um 10-15 Minuten. Lass die Muffins erst komplett abkühlen, denn dann haben sie die beste Konsistenz. Die Geduld lohnt sich!

Bananenmuffins - glutenfrei, getreidefrei, milchfrei, eifrei und vegan
 
Zubereitung
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Portionen: 12 kleine Muffins
Zutaten
  • 4 mittelreife Bananen
  • 100 g Erdmandelmehl
  • 30 g Tapiokastärke
  • ½ TL Natron
  • ½ TL Zimt
  • 3 EL geschmolzenes Kokosöl
  • 1 TL Apfelessig
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Kakaonips, geröstet
  • 50 g Walnüsse
Zubereitung
  1. Heize Deinen Ofen auf 160 Grad auf.
  2. Zermatsche die Bananen in einer Rührschüssel mit einer Gabel oder noch besser einem Kartoffelstampfer. Sie sollten gründlich zerdrückt sein, aber noch kein Brei.
  3. Gib das Erdmandelmehl und die Tapiokastärke hinzu und verrühre es gründlich.
  4. Füge die restlichen Zutaten hinzu und verrühre alles gründlich.
  5. Fette eine Muffinsform ein und gibt den Teig hinein.
  6. Bei 160 Grad 35-40 Minuten backen. Die Muffins sollten eine dunkle goldbraune Farben haben und sich fest anfüllen.
  7. Aus dem Herd nehmen und abkühlen lassen, ehe man sie aus der Form nimmt.

 


Im Test: Andean Dream Quinoa Cookies – glutenfrei und laktosefrei

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*** Achtung: Stand Februar 2017 gibt es zur Zeit keinen deutschen Vertrieb, deshalb sind die Kekse nicht in Deutschland erhältlich – leider… ***

andean dream cookie, laktosefrei, glutenfreiAuch wenn ich selber keine glutenfreien Ersatzprodukte mehr esse, stöbere ich immer noch gerne in den Bioläden und Reformhäusern nach neuen Produkten. Dabei bin ich neulich auf die Quinoa Cookies von Andean Dream gestoßen und musste sie rein aus Neugier und trotz des hohen Preises einfach mal mitnehmen. 198 Gramm kosten stolze 4,99 €, aber das liegt sicherlich auch an der Reise, die diese Kekse hinter sich haben: sie werden in Bolivien hergestellt.
Im Reformhaus in Hennef (Rhein-Sieg-Kreis) konnte ich nur die Sorte mit Kokosnuss finden. Geschmacklich finde ich sie recht gut, allerdings ein wenig trocken. Zwischendurch habe ich bei einer Freundin auch mal andere Sorten probiert, da fand ich Orange am Besten. Sehr praktisch ist die Verpackung: jeder Keks ist einzeln verpackt, so dass man sie sehr gut mmitnehmen kann. Auch ist zumindest der Quinoa aus Fair Trade. Die Kekse sind ei- und milchfrei, ohne Weizen, Soja oder Mais, cholesterinfrei und frei von Nüssen oder gehärteten Fetten. Für mich allerdings ein Riesenminuspunkt, dass Palmfruchtöl verwendet wird, hier sollte über eine Alternative nachgedacht werden.
Von Andean Dream gibt es übirgens noch Pasta und Suppen! Wer also mal Lust auf einen anderen Geschmack hat, sollte ruhig mal Quinoa-Produkte probieren.

Zutaten:
Bio Royal-Quinoa-Mehl aus den Anden, Tapioca-Mehl, ungehärtetes Palmfruchtöl, Rohzucker, geröstete Kokosraspeln, Bio-Reismehl, Zuckerrohrsirup, Natrium Bicarbonat, natürliches Kokosnuss- und Vanille-extrakt (frei von Mais und Soja).

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Laktosefreie Fertigbackmischung Haferkekse – lecker

Wir backen eigentlich immer alles „frisch“, wie ihr ja von meinen diversen Muffin- und Keksrezepten auch wisst.

Eine Ausnahme sind die „Hafer Cookies“ vom Bauckhof. (Es gibt noch ein paar mehr leckere Ausnahmen.)

Die Packung reicht für 2 Keksportionen, ist laktose- und glutenfrei – und man kann sie sogar lecker in ei-frei zubereiten.

Bauckhof Fertigmischung Hafer Cookies Kekse

Zubereitung / Wie lange dauert’s?

Ich habe meist eine Packung im Vorrat stehen (hält sich lange) und wenn sich Besuch per Handy anmeldet, schmeiße ich den Ofen an und werfe ich die Backmischung in die Küchenmaschine, gebe 1 Ei und 80 g laktosefreie Butter oder Margarine hinzu. Teig mit 2 Löffeln in gewünschter Größe auf ein Blech mit Backpapier klatschen – fertig. Backen. Lecker.

  • Wenn kein Ei im Haus ist, nehme ich stattdessen 1 Löffel Sojamehl und 2 Löffel Wasser. Oder (schlägt Bauckhof auf der Packung vor) 50 g laktosefreien (Soja-)Joghurt.
  • Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Unbedingt mit Ober-/Unterhitze backen, damit die Kekse schön knusprig werden! Wir machen immer mittelgroße Haferkekse (ca. 20 Stück) mit 1 Beutel.
  • Backzeit: 8 bis 15 Minuten, je nach Größe der Kekse.

Die auf der Verpackung angegebenen Varianten habe ich zum Teil ausprobiert und fand sie nicht so überzeugend (Chocolate-Chips, Nussig, Zimt-Rosine).

Preis-Leistung?

Fast 3 Euro für zwei Portionen Kekse ist natürlich mehr, als ein selbstgemachter Teig kostet.

Deshalb habe ich inzwischen zig Versuche unternommen, so schöne knusprige Haferkekse in laktosefrei und glutenfrei (!) hinzubekommen, wie mit dieser Fertigmischung. Es kann ja nicht so schwer sein, es stehen ja sogar alle Zutaten drauf: Haferflocken 45%, Rohrohrzucker, Reismehl, Maismehl, Bourbon-Vanille, Meersalz. Aber ob nun mit diesen Zutaten oder einem anderen Rezept via Googlesuche: Am besten und das auch noch im Handumdrehen wurden bisher diese Kekse. Und 1,50 Euro „Kekskosten“ für Besuch ist es mir allemal wert ;- )

Produktkurzbeschreibung:

400 g Backmischung (2x 200 g) kosten ca. 2,70 – 3,00 Euro

Laktosefrei. Glutenfrei!. Kann man auch eifrei zubereiten!

Zutaten laut Hersteller:

Haferflocken 45%, Rohrohrzucker, Reismehl, Maismehl, Bourbon-Vanille, Meersalz

 

Schaut doch mal rein

Laktosefrei essen in der Schwangerschaft

Nina Weber: Laktosefrei essen in der Schwangerschaft

Kindle E-Book, etwa 180 Seiten

2,99 Euro

55 laktosefreie Rezepte

30 Seiten Hintergrundwissen zur Ernährung in der Schwangerschaft, die in Zusammenarbeit mit einer Hebamme entstanden sind

Mit Low Carb- und Paleo-Rezepten und mit High Carb-Favoriten wie Gratins, laktosefreier Cremè Brulée und Meersalz-Karamellbonbons ;- )


Laktosefreie Steinzeit-Plätzchen

In den letzten Tagen habe ich wieder viel in meinen Büchern über Paleo-Ernährung/Low Carb gelesen und bereut, dass ich in den letzten Monaten allmählich doch immer mal wieder auf “high carb” gerutscht bin — Pfannkuchen hier, Süßigkeiten da, unterwegs ein süßes Brötchen, …

Paleo-Plätzchen?

Der hehre Vorsatz, jetzt aber wieder strikt nach Low-Carb zu leben — traf dann auf einen Tag, den Eltern ziemlich fürchten: Die Nacht ständig unterbrochen von Kindergeschrei, ein fast ausgestandener Infekt, der aber hartnäckig ist. Morgens zum Frühstück ist noch alles Paletti, aber dann trifft unausgeschlafenes Kind auf unausgeschlafene Mutter … Dauer-Quengeln und -Weinen von 9 Uhr an. Zum Nickerchen hinlegen? “Rabäääh.”
Um 11 Uhr war ich dann weichgekocht. Irgendwie das Kind beschäftigen, wo es sich nicht verletzen oder vor Müdigkeit umfallen kann, am besten noch kombiniert mit etwas Essbarem, damit es im Anschluss vielleicht doch endlich ein Nickerchen macht …
Also: Brötchen oder Plätzchen backen. Mit der Küchenmaschine, wo müde Kinder selbst die Zutaten reinwerfen dürfen, was für die Zeit der “Action” die Müdigkeit vergessen lässt. Funktioniert übrigens bei 6-jährigen genauso wie bei knapp anderthalbjährigen ;- ) – natürlich immer unter Aufsicht.
Ich legte Plätzchenrezepte bereit. Aber dachte mit Grausen an die Zutaten: Margarine en masse, Zuckerberge. So gar nicht Low Carb. Dann fiel mir als Kompromiss das “Süße Ausnahmen”-Kapitel des schönen Paleo-Kinderkochbuchs “Eat like a Dinosaur” ein. Heute haben wir ausprobiert: die “Jederzeit-Kekse”/“Anytime Cookies”.

 

Kein Mehl, nur 3 EL Fett (na ja: plus die Unmengen Fett aus Mandelmus, aber immer noch wenige als in herrkömmlichen Plätzchenrezepten), Zucker nur aus 1 Banane und 1 Apfel. Also glutenfrei, laktosefrei. Und eigentlich sojafrei, wenn man es nach Buch zubereitet.
Da ich nur tiefgefrorene Banane (für Smoothies) im Haus hatte, habe ich die Banane (nach dem Antauen in der Mikrowelle) mit dem Apfel und einem Sojajoghurt püriert. Im Rezept ist kein Soja vorgesehen – ich vermute, bei einer frischen Banane ist der auch gar nicht nötig.

(Der Smoothie-Tipp: Reife Bananen in der Mitte durchbrechen und einfrieren. Ergibt zusammen mit Früchten einen ganz cremigen Smoothie, wie Eis. :- )

Das Ergebnis ist richtig lecker geworden.
Mit Henry musste ich schon während der Teigzubereitung ringen; er hat ständig genascht, weil er so auf den Teig abgefahren ist. Da keine rohen Eier enthalten sind, war es ja wurrscht: ob er’s nun roh oder gebacken isst. ;- ).

Die Jederzeit-Paleo-Plätzchen (erstmal nur ein Handy-Foto)

Geschmack der Paleo-Plätzchen

Die Plätzchen schmecken nussig, mit einem ganz leichten Hauch von Banane. Ich bin kein Fan von Bananengeschmack – und finde sie trotzdem sehr lecker. Wer aber partout keine Banane mag, muss mit etwas ersetzen, das ebenfalls süßt und als Emulgator funkionieren kann, eventuell etwas Kokoscrème (ungesüßt). Am leckersten fanden wir sie gleich nach dem Backen. Im Rezept steht, dass man sie am besten im Kühlschrank (1 Woche) aufbewahrt. Wir hatten sie, aus Versehen, offen bei Zimmertemperatur stehen lassen, da waren sie dann am nächsten Tag trocken. Liegt evtl. auch am Kokosmehl – siehe unten „Zutaten“.

 

“Jederzeit-Plätzchen” aus dem “Eat like a Dinosaur”-Kochbuch

Zutaten für 24 Plätzchen

  • 1 Banane, geschält
  • 1 Apfel, geschält und entkernt, grob in Stücke geschnitten
  • 1/2 cup Mandelmus (am besten mit Stückchen, ohne geht aber auch gut. Ich habe die Variante mit Schale verwendet. 1/2 Cup waren ein gutes halbes Glas Mandelmus.)
  • 3 EL laktosefreie Butter oder Pflanzenmargarine (keine Halbfett-Margarine)
  • 1 EL Vanille-Extrakt oder ein paar Tropfen Vanille-Aroma
  • 1 1/4 cup gemahlene Mandeln
  • 1/4 cup Kokosmehl
  • 1 TL Back-Natron (grünes, unscheinbares Tütchen in der Backabteilung)
  • optional: 1/2 cup Lieblingszutaten. “Eat like a Dinosaur” schlägt vor: Blaubeeren, gehackte Nüsse, gehackte Datteln oder Rosinen

Zubereitung (abgewandelt vom Buch)

  1. Butter auf Zimmertemperatur bringen.
  2. Den Ofen auf 180°C (Umluft etwa 170° C) vorheizen.
  3. Banane und Apfel im Mixer pürieren. Klappt das nicht, weil nicht genug Flüssigkeit vorhanden ist, ein paar Löffel Mandelmilch oder 1 kleines Töpfchen laktosefreien Joghurt “ohne Geschmack” dazugeben.
  4. Das Mandelmus dazugeben, noch einmal durchmixen. Butter/Margarine und Vanille dazugeben, wieder kräftig durchmixen.
  5. Das Püree aus dem Mixer in eine Teigschüssel geben.
  6. In einer anderen Schüssel die gemahlenen Mandeln, das Kokosmehl und das Back-Natron vermischen.
  7. Portionsweise das gesamte Nuss-Mehl-Gemisch unter das Püree arbeiten – in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät.
  8. Eventuell etwas gemahlene Mandeln oder Kokosmehl ergänzen, bis der Teig eine Konsistenz hat, die man mit den Fingern formen kann.
  9. Mit einem Teelöffel Teig abstechen (gehäufter TL), zwischen den Händen zu Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. (Im Originalrezept stand “Esslöffel”, aber verwendet man einen gehäuften EL Teig ergibt es weniger als 24 Plätzchen.)
  10. Mit einer Gabel ein Muster eindrücken (ein bisschen wie Shortbread sieht das aus), das macht aus den Kugeln auch dicke Fladen.
  11. 8 bis 12 Minuten auf mittlerer Schiene backen, bis die Plätzchen goldfarben sind.
  12. Etwas abkühlen lassen, damit sie fester werden, dann umgedreht auf einem Rost ganz auskühlen lassen.

Die “besonderen” Zutaten

Die Süße kommt aus dem Obst, das reicht völlig.
Im Vergleich zum Original habe ich das Salz weggelassen und mehr Zutaten im Mixer vermengt, da das einfacher ging, als mit Rührhaken.
Im Original wird “Almond flour” verwendet. Ich bin mir nach der Beschreibung nie ganz sicher, ob das nun gemahlene Mandeln sind oder noch etwas anderes. Damit die Konsistenz etwas griffiger und knuspriger wird, habe ich daher ein Drittel des “almond flour” mit Kokosmehl ersetzt. Ich werde auf jeden Fall auch ausprobieren, wie die Konsistenz der Plätzchen ist, wenn man 1,5 cups gemahlene Mandeln verwendet. Für Kokosmehl spricht, dass es Protein mitbringt. Aber nach dem Abkühlen macht es Gebackenes gern mal trocken/zäh, was ja nicht so lecker ist.

Das Rezept stammt aus diesem Buch:

 

Und wer noch mehr Low-Carb-Rezepte und Smoothie-Tricks kennenlernen möchte, kann das in meinem neuen Buch „Laktosefrei essen in der Schwangerschaft“ tun:

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