Warum Verzicht manchmal so schwer ist oder: Was tun, wenn die Firewall löchrig ist

Firewall, Verzicht bei Allergien

Wegen Zöliakie, Unverträglichkeiten oder Allergien auf leckere Lebensmittel zu verzichten, kann manchmal wirklich schwierig sein. Viele denken, nur weil ich Ernährungscoach bin, würde mir das leichter fallen – aber um ganz ehrlich zu sein, das tut es nicht. Was mir leichter fällt, ist der Umgang mit diesen Gefühlen, aber auch das ist sehr tagesformabhängig.

Firewall, Verzicht bei AllergienIch weiß, normalerweise sollte ich ein „leuchtendes Vorbild“ sein. Aber ich will auch ganz ehrlich mit Dir sein. Das Jahr 2015 hat mich sehr viel Kraft und Nerven gekostet. Mein Mann wurde schwer krank, geplante Urlaube und Fortbildungen musste ich absagen, und dann konnte auch noch mein Sohn wochenlang nicht in die Kita gehen. Diese schwierigen Monate habe ich gut überstanden, bin immer einen Schritt nach dem anderen gegangen, einen Tag nach dem anderen, so wie ich es auch im Coaching vermittle. Jetzt am Anfang des neuen Jahres bin ich erschöpft, nicht nur körperlich, sondern auch psychisch. Und jetzt merke ich, wie meine Disziplin ins Wanken gerät und ich mich mit verträumten Blick in die Tiefkühltruhen mit Pizza starre oder plötzlich eine Smartiespackung in der Hand halte. Beides würde mich wegen meiner Zöliakie, Laktoseintoleranz und Histaminintoleranz auf Wochen krank machen und normalerweise verschwende ich keinen Gedanken daran. Doch im Moment hat meine Firewall ernsthafte Sicherheitslücken, um es mal als Nerd zu sagen. Ganz ehrlich: das macht mir Angst! Was also tun bei einer löchrigen Firewall?

Zuerst einmal habe ich versucht, meine Aktivitäten einzuschränken. Auch wenn einige Entscheidungen sehr schwer gefallen sind, aber mir tut es im Moment einfach gut, mich auch mal zu Hause einzuigeln.

Dann habe ich versucht herauszufinden, was meinen Hunger wirklich stillen könnte und mein Körper sagte mir ganz klar, dass er für den Moment mehr Nüsse haben möchte.
So konnte ich für mich persönlich mehrere Strategien entwickeln:

  • Ich achte im Moment sehr darauf, dass mein Notfallpack für unterwegs immer gefüllt ist, so dass ich nicht in Verlegenheit komme, unterwegs etwas kaufen zu müssen.
  • Ich habe eine größere Portion „skandinavisches Brot“ gebacken, die ich zum Frühstück essen kann, ohne das ich darüber nachdenken muss, was ich mir morgens mache.
  • Entgegen meiner sonstigen Essgewohnheiten habe ich mir sogar Rohmilch-Käse aus einer regionalen Käseherstellung geholt, bei der ich weiß, dass er seine Kühe auf der Weide hält (wenn Du mehr über Jules Käsekiste wissen will, kannst hier im meinem Schwesterblog darüber lesen).
  • Ich habe mir Cantuccini gebacken, die sich länger halten und die ich gut mitnehmen kann. So habe ich immer etwas zum Knabbern dabei.
  • Wenn ich wirklich das Bedürfnis habe, mir etwas gönnen zu wollen, mache ich mir eine Tasse griechischen Tee. Der Duft wirkt auf mich sehr beruhigend und allein der Akt des Teekochens (ich benutze lose Blätter) entspannt mich.

Was kann Dir helfen, wenn Du merkst, dass Deine Firewall nicht mehr ganz stabil ist?


Neue glutenfreie Produkte auf der Anuga

Der sehr appetitanregende Stand von Almondy

Jedes 2. Jahr findet einer der weltgrößten Lebensmittelmessen in Köln statt, die Anuga. In meinem anderen Blog habe ich bereits über die neuen laktosefreien Produkte berichtet. Neben der Suche nach glutenfreien Produkten habe ich mir – sozusagen als Mittagspause – auch einen Vortrag angehört über den stetigen Anstieg von „frei von“-Produkten. Dabei steht glutenfrei an erster Stelle, ein Trend, der aus den USA zu uns herüber gekommen ist. Es wurde immer wieder betont, dass bei der Herstellung von glutenfreien Lebensmitteln auf die Kontamination geachtet werden muss und dass es keine wissenschaftlichen Beweise dazu gäbe, das glutenfrei wirklich gesünder wäre für Menschen ohne Zöliakie und Glutenunverträglichkeit. Aus Sicht der Industrie, bzw. hier einem Marktforschungsinstitut, war ich überrascht, das zu hören. Nichtsdestotrotz war glutenfrei ein großes Thema auf der Anuga. Hier die spannensten Produkte, die ich gefunden habe:

Im laktosefrei-Blog habe ich ja schon davon berichtet: ab Anfang 2016 kommt die gluten- und laktosefreie Almondy-Mandel-Torte mit dunkler Schokolade in die Geschäfte. Dies ist eine gute Nachricht für alle, die mit Gluten und Laktose Probleme haben! Probieren konnte ich sie leider noch nicht, aber es dauert ja nicht mehr lange.
www.almondy.de

Der sehr appetitanregende Stand von Almondy

Der sehr appetitanregende Stand von Almondy

Von Coppenrath gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: sie haben glutenfreien Lebkuchen herausgebracht! Die schlechte: dieses Jahr sind die Lebkuchen nur in sehr wenigen Geschäften zu finden, also unbedingt danach Ausschau halten! Nächstes Jahr sollen sie dann überall erhältlich sein.

Glutenfreier Lebkuchen von Coppenrath

Glutenfreier Lebkuchen von Coppenrath

Achtet bei den Coppenrath Keksen nur bitte genau auf die Verpackung: es gibt zucker- und laktosefreie Kekse, die nicht glutenfrei sind!

Coppenrath Gebäck, laktose- aber nicht glutenfreie Sorte

Coppenrath Gebäck, laktose- aber nicht glutenfreie Sorte

http://www.coppenrath-feingebaeck.de/sortiment/gesunder-genuss.html

Seitz hat zum einen reine Buchweizennudeln und Kekse präsentiert, zum anderen unter einem eigenen Label Nudeln aus Hülsenfrüchten wie roten Linsen, Kichererbsen, Adzuki-Bohne und auch Hirse/Hanf und nochmal Buchweizen. Da sie im engen Kontakt mit Betroffenen stehen, haben sie versucht, für die, die kein Mais vertragen, Alternativen zu schaffen. Diese Nudeln kommen in ca. 8 Wochen auf den Markt.
www.seitz.de

Glutenfreie Kekse von Seitz

Glutenfreie Kekse von Seitz

Nudeln aus Hülsenfrüchten von Seitz

Nudeln aus Hülsenfrüchten von Seitz

Die Firma Eat Real hat Chips und Flips auf Quinoa-Basis vorgestellt, die sehr sehr lecker waren – wenn auch etwas scharf, puh. Bis jetzt gab es von der Firma Gemüse und Linsenchips (z.B. bei der Foodoase) aber durch den Eigengeschmack des Quinoa sind diese Chips mal etwas ganz anderes. Außerdem sind die Flips eine gute Alternative für Erdnussallergiker!
http://www.eatreal.co.uk/index.html

Glutenfreie Quinoa-Flips von eat real

Glutenfreie Quinoa-Flips von eat real

Ein großes Thema war auch Pizza – wobei ich bei der Pizza auf diesem Bild wirklich froh bin, dass ich sie nicht essen kann, weil sie nicht glutenfrei ist.

Zum Glück nicht glutenfrei! ;-)

Zum Glück nicht glutenfrei! 😉

Von Delicio aus Irland sollen unter einem anderen Namen in ca. 6 Wochen zwei Tiefkühlpizzen bei Lidl in die Tiefkühlabteilung kommen – also unbedingt auf die Werbeblättchen achten!

gf-delicio

Gleichzeitig und ebenfalls aus Irland werden zwei der vier glutenfreien San Marco-Pizzen auf den deutschen Markt kommen. Diese Marke ist sogar von der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) mit Gold für die Margherita und Silber für die „Speciale“-Pizza ausgezeichnet worden. Dies sind auch die beiden Sorten, die als erstes auf den deutschen Markt kommen, aber die „Vegetale“ und die „vegetarische Pepperoni“ kommen bestimmt bald nach. Alle Pizzen sind übrigens auch weizen- und laktosefrei!
www.greenislefood.ie

Glutenfreie Pizza San Marco

Glutenfreie Pizza San Marco

Rosies aus den Niederlanden – die man hier bei der Foodoase bestellen kann – stellte ein glutenfreies Winter Crunchy Müsli und ein neues Kinder Superfood Müsli mit Granatapfel, Chia Samen, Himbeeren und Kokosblütenzucker vor. Außerdem bieten sie jetzt auch „Shake Awake“ an, ein glutenfreies Frühstück aus glutenfreiem Hafer, dass man nur mit Milch vermischen und schütteln muss.

Glutenfreie Frückstücksmischungen von Rosies

Glutenfreie Frückstücksmischungen von Rosies

Von Food for Life aus Californien habe ich etwas sehr interessantes probiert: Sprossenbrot! Dabei wird nicht das Korn zu Mehl verarbeitet, sondern eben die Sprossen aus dem Brot verbacken. Die Firma bietet auch normales glutenfreies Brot an, das aber bei weitem nicht so lecker und saftig ist. Es gibt sogar mehrere glutenfreie Varianten!
Zur Zeit sind die Brote noch nicht in Deutschland erhältlich, wenn überhaupt, kommen sie in die Bioläden und Reformhäuser. Man kann sie aber auch online bestellen bzw. sind sie in England erhältlich.
http://www.foodforlife.com/sprouted-for-life-bread

Glutenfreie Sprossenbrote von Food for Life

Glutenfreie Sprossenbrote von Food for Life

Ebenfalls sollte man in England nach der Marke „Food Heaven“ Ausschau halten. Diese haben mehrere Puddings, Nachtische, Kuchen und sogar Eis glutenfrei im Programm. Ob und wann die Produkte nach Deutschland kommen, ist leider noch ungewiss.

Besonders traurig in Hinsicht auf die Verfügbarkeit war mein Besuch bei La Donatella. Sie versuchen 1 tiefgekühltes laktose- und glutenfreies Dessert sowie 3 glutenfreie Desserts an die deutschen Restaurants zu verkaufen, die sich aber (noch) sehr dagegen sträuben. Das finde ich sehr schade, denn das Dessert, was ich probiert habe, war sehr lecker! Außerdem ist es einzeln mit Deckel verpackt, so dass wirklich keine Kontamination geschehen kann. Wirklich schade, aber vielleicht kommt es ja noch zum Umdenken in der Gastronomie….
http://www.ladonatella.eu/en/

Glutenfreie Desserts von La Donatella

Glutenfreie Desserts von La Donatella

Mehr über laktosefreie und Paleo-Produkte auf der Anuga 2015 findet Ihr über diese Links!


Produkttest: Fertigpizza-Teigmischung, laktosefrei

Fertigpizza, die in 5 Minuten fertig ist (also: der Teig) und so schmeckt wie aus der Pizzeria. Wir haben einige Fertigmischungen probiert, aber bis zu dieser hier war entweder Laktose im Teig oder das Endprodukt schmeckte nicht „echt“ nach Pizza …

Bauckhof Teigmischung Pizzateig hell
Ich will euch schon länger ein paar Fertig-Teigmischungen vorstellen, die wir bei uns zu Hause häufiger benutzen. Seitdem ich mir vor knapp 2 Jahren eine Küchenmaschine zugelegt habe, machen wir eigentlich alle Brote und Kuchen komplett selbst. Aber es gibt ein paar Ausnahmen.
Zum Beispiel den demeter / Bauckhof “Pizza-Teig hell”.
(Die anderen Bauckhof-Pizzateigmischungen haben wir auch probiert, aber die fanden wir nicht so lecker und vom Geschmack her nicht so wie “aus der Pizzeria”.)

Zubereitung

  • Der Teigmischung muss man lauwarmes Wasser zugeben (finden wir leckerer als mit Milch) und 3 EL Olivenöl. Wir lassen den Teig gründlich mit dem Knethaken der Küchenmaschine durchkneten; ein Handrührgerät mit Knethaken (oder die Hände) geht auch. Etwa 5 Minuten kneten, bis ein schön elastischer Teig entstanden ist. Zunächst denkt man, es ist zu wenig Flüssigkeit, aber NICHTS nachschütten – das ist nicht nötig! Wird sonst zu flüssig.
  • Den Ofen auf 220°C (Umluft: 190°C) vorheizen.
  • Wir rollen den Teig auf einer Dauer-Backmatte (Silikon) aus, unter einer Lage Klarsichtfolie. So geht’s, besonders für Kinder, am einfachsten. Etwa fingerdick (Kinderfinger) ausrollen, damit der Rand knusprig wird aber der Boden nicht verbrennt.
  • Wir haben schon ein Blech Pizza damit gemacht oder 2 große runde Pizzen oder (der Favorit der Kinder) aus einem ausgerollten Rechteck viele große Kreise ausgestochen und als Mini-Pizzen mit Gesichtern belegt. (Inspiriert vom Conni-Buch “Conni backt Pizza”. Momentan ist nur die CD lieferbar, sehe ich gerade. Die ist aber auch schön gemacht. Nur Connis Gemecker über den Spinat geht mir auf den Senkel ;- ))
  • Den/die Böden gleich auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  • Mit Tomatensauce bestreichen und
  • mit den Lieblingszutaten belegen. (Auf der Bauckhof-Verpackung gibt es jede Menge interessante Vorschläge, die über den üblichen Paprika-Salami-Belag hinausgehen).
  • Mit etwas Olivenöl beträufeln und (wer mag) mit geraspeltem laktosefreien Käse bestreuen. Wir streuen gern über 1 Jahr gereiften Käse darüber, der von Natur aus keine Laktose mehr enthält. Es gibt aber natürlich auch “junge” Käsesorten mit Laktase, die sich zum Überbacken eignen. Gar kein Käse ist auch eine Option – bei einem üppigen Belag ist er nicht unbedingt nötig.
  • 15 bis 20 Minuten backen – fertig.

Natürlich kann man auch statt der Fertigmischung einen selbstgemachten Hefeteig verwenden. Was entfällt ist das Abwiegen der Zutaten und die Geh-Zeit des Hefeteigs.

Kurzbeschreibung

  • 350 g Backmischung kosten im Laden ca. 2,19 Euro.
  • Laktosefrei. Glutenhaltig.

Laut Hersteller im Pizzateig enthalten:
„Helles Weizenmehl Type 550**, Backpulver (Backtriebmittel: Natriumhydrongencarbonat, Säuerungsmittel: Kaliumhydrogentartrat, Maisstärke*), Hefe*, Meersalz. Dieses Produkt kann produktionsbedingt Spuren von anderen glutenhaltigen Getreidearten, Nüssen oder Sesam enthalten.“

Vielen sagt vermutlich das Demeter-Label etwas. Dem Label entsprechend verspricht der Hersteller:
„Für alle Bauckhof Pizzateige verwenden wir Demeter Rohstoffe, die nicht nur im kontrolliert biologischen, sondern im biologisch-dynamischen Anbau erzeugt werden. Durch organischen Dünger und Heilkräuter werden hier die natürliche Fruchtbarkeit und die Lebenskräfte der Erde und der Pflanzen besonders gefördert.“

Schaut doch mal rein

Laktosefrei essen in der Schwangerschaft

Nina Weber: Laktosefrei essen in der Schwangerschaft

Kindle E-Book, etwa 180 Seiten

2,99 Euro

55 laktosefreie Rezepte

30 Seiten Hintergrundwissen zur Ernährung in der Schwangerschaft, die in Zusammenarbeit mit einer Hebamme entstanden sind

Mit Low Carb- und Paleo-Rezepten und mit High Carb-Favoriten wie Gratins, laktosefreier Cremè Brulée und Meersalz-Karamellbonbons ;- )


2 neue laktosefreie Pizzen von Nolacto

Eigentlich bin ich ja auf der Suche nach den neuen Pizzen von MinusL. Aber in Bonn habe ich in einem Edeka 2 neue laktosefreie Pizzen von der Firma Nolacto entdeckt. Diese gehört zu Point of Food, die normalerweiser Pizzen für Kantinen herstellen und jetzt für uns Endverbraucher eine laktosefreie Pizza Margherita und eine Salami-Pizza auf den Markt gebracht hat. Klar habe ich die sofort mitgenommen und was soll ich sagen: ich bin begeistert! Mein Sohn musste schon um sein Stückchen bangen, da ich es ihm am liebsten aus den Händen gerissen hätte! Doch eins nach dem anderen, bzw. das ganze von oben nach unten.

Die Nolacto-Salami-Pizza

Die Nolacto-Salami-Pizza vor dem Backen

Beide Pizzen sind üppig belegt. Bei der Margherita sind es Cherrytomaten-Scheiben, bei der anderen Geflügelsalami. Ich bin eigentlich kein großer Salami-Fan, aber diese hier schmeckt nicht so aufdringlich wie es sonst die Salami auf Pizza gerne mal tut. Beide Pizzen sind mit sehr viel laktosefreien Mozzarella belegt (21 %). Die Tomatensoße hat einen kräftigen Geschmack und ist sehr, sehr gut gewürzt. Das Beste ist aber der Boden, er kommt aus dem Steinofen und schmeckt richtig kross.

Die Nolacto-Margherita-Pizza vor dem Backen

Die Nolacto-Margherita-Pizza vor dem Backen

Ich war etwas irritiert wegen der kurzen Backzeit von 5-6 Minuten, auf die auf der Rückseite der Packung deutlich hingewiesen wird. Man soll den Herd vorheizen und währenddessen die Pizza ohne Folie auftauen lassen. Dann geht es für 5-6 Minuten in den Ofen bei 190 Grad C (Umluft). Da mein Backofen aber sehr schnell aufheizt und so die Pizzen nur ein wenig aufgetaut waren, hätte ich die Pizzen noch 2 Minuten länger drin lassen können, dann wäre der Boden auch noch etwas brauner gewesen. Dem Geschmack hat es aber keinen Abbruch getan.

Nach dem Backen:
Nach dem Backen Nolacto-Pizza

Alles in allem sind die beiden Nolacto-Pizzen superlecker und schmecken auch meinem Mann und meinem Sohn. Jetzt muss ich nur wieder schnell nach Bonn fahren und Nachschub holen! 🙂
Natürlich [rating:5/5]

Zutaten Margherita:
Weizenmehl 29%, Mozzarella 21%, Tomatenpulpe 20%, Wasser, Cherrytomatenscheiben 6 %, Pflanzenöl, Pflanzenfett, jodiertes Salz, Zucker, Hefe, Gewürz- und Kräutermischung, Oregano-Gewürzzubereitung 0,3 %, Emulgator: E 471, Säureregulatoren: E 170, E 300.
Gesamtgewicht: 320 g

Zutaten Salami:
Weizenmehl 29%, Mozzarella 21%, Tomatenpulpe 20%, Wasser, Salami 6 % (Truthahnfleisch, Pflanzenfett, jodiertes Nitritpökelsalz (jodiertes Kochsalz, Konservierungsstoff: E 250), Glukosesirup, Traubenzucker, Zucker, Gewürze, Würze, Rote-Beete-Saftkonzentrat, Antioxidationsmittel: E 301, E 300; Aromen, Buchenholzrauch), Pflanzenöl, Pflanzenfett, jodiertes Salz, Zucker, Hefe, Gewürz- und Kräutermischung, Oregano-Gewürzzubereitung 0,3 %, Emulgator: E 471, Säureregulatoren: E 170, E 300.
Gesamtgewicht: 320 g, Fleischeinwaage: 21g.


Bofrost: 2 neue laktosefreie und glutenfreie Pizzen

Bofrost: glutenfreie und laktosefreie Pizza

Bofrost: glutenfreie und laktosefreie Pizza

Eigentlich hat bofrost ja drei neue Pizzen im Angebot:

  • Margherita
  • Thunfisch
  • Salami

Da der Brofrost-Mann aber erst heute nachmittag da war und wir selbst zu dritt, oder eher zweieinhalb keine 3 Pizzen essen können, haben wir eben erst mal die Margherita und die Thunfisch-Pizza gemacht.

Alle drei Pizzen sind laktose- und glutenfrei und zu meinem Glück sogar ohne Knoblauch! 🙂 Die beiden Sorten Thunfisch und Salami kosten 4,95 Euro, die Margherita „nur“ 4,45 Euro. Der hohe Preis erklärt sich einigermaßen dadurch, dass sie glutenfrei sind, da hierfür ja eine eigene Produktionsstätte gebraucht wird. Trotzdem finde ich den Preis ziemlich happig.

Die Pizzen kommen in einer runden Plastikschachtel, von der man nur die obere Folie abzieht, die Pizza rausnimmt und dann auf ein Backrost legt. Anschließend geht es für 14 – 16 Minuten in den Backofen.

Bofrost: glutenfreie und laktosefreie Pizza

Bofrost: glutenfreie und laktosefreie Pizza – Noch tiefgekühlt

Schon beim Rausnehmen fiel uns auf, dass die beiden Pizzen sehr schön belegt sind. Alles sieht frisch aus. Auf den Vorher-Nachher-Fotos sieht man, dass beide Pizzen auch eine gute Farbe bekommen haben – da kenne ich ganz andere glutenfreie Pizzen.

Bofrost: glutenfreie und laktosefreie Pizza - Fertig gepacken

Bofrost: glutenfreie und laktosefreie Pizza – Fertig gepacken

Der Teig ist luftig, dabei allerdings ein Mittelding zwischen den ganz dünnen italienischen Pizzen und den dicken amerikanischen Varianten. Der Rand ist wunderbar knusprig, ebenfalls etwas, was bei glutenfreien Backwaren nicht immer gegeben ist. Der Teig schmeckt etwas rauher, aber ansonsten merkt man gar nicht, dass sie glutenfrei ist!

Bei der Thunfisch-Pizza schmeckt der Belag etwas trocken im Vergleich zur Margherita. Schaut man auf die Zutatenliste, sieht man auch den Unterschied: nur 16 % Mozzarella anstatt 24 % bei der Margherita, ebenso ist 7 % weniger Tomatensoße enthalten. Für eine gekaufte Pizza ist aber ausreichend drauf.

Mir persönlich sind beide nicht tomatig und saftig genug, aber für eine glutenfreie Pizza sind sie in Ordnung. Wegen des hohen Preises aber nur [rating:3/5]. Ich bin jetzt mal gespannt auf die Salamipizza, die ich in den nächsten Tagen testen werde!

Hier geht es zur bofrost-Seite!

Zutaten Margherita:
Teig (Maisstärke, Wasser, Sonnenblumenöl, Traubenzucker, Maismehl, Hefe, Speisesalz, Psyllium Samenschalen, Zucker, Verdickungsmittel (Guarkernmehl), Emulgator (Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren), Mozzarella schnittfest 24% (laktosefrei**), Tomatensoße 19% (Tomaten, Wasser, Sonnenblumenöl, Speisesalz, roter Pfeffer, Oregano, Basilikum). **Restlaktosegehalt unter 0,1 g pro 100 g.

Zutaten Thunfisch:
Teig (Maisstärke, Wasser, Sonnenblumenöl, Traubenzucker, Maismehl, Hefe, Speisesalz, Psyllium Samenschalen, Zucker, Verdickungsmittel (Guarkernmehl), Emulgator (Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren), Mozzarella schnittfest 16% (laktosefrei**), Tomatensoße 12% (Tomaten, Wasser, Sonnenblumenöl, Speisesalz, roter Pfeffer, Oregano, Basilikum), Thunfisch 10%, Zwiebeln 5%. **Restlaktosegehalt unter 0,1 g pro 100 g.


Neue laktosefreie Produkte auf der Anuga 2011 in Köln

Alle zwei Jahre findet in Köln die Anuga, die weltgrößte Lebensmittel-Messe der Welt statt. Ich hatte dieses Jahr das Vergnügen, das erste Mal als Foodbloggerin die Messe besuchen zu können und bin auch jetzt, Tage später, immer noch sehr beeindruckt – und das obwohl ich nur etwa ein Drittel der Messe überhaupt gesehen habe! Alle namhaften Anbieter sowie sehr viele unbekannte – vor allem aus dem Ausland – sind vertreten. Hier könnt Ihr Euch eine kleine Fotostrecke von mir ansehen.

Die Neuheiten von MinusL

Natürlich war der Stand von Omira mein erster Anlaufpunkt. Ich wurde sehr herzlich empfangen und hatte sogar die Ehre, als erste außerhalb des Hauses Omira die neue Pizza Salami probieren zu dürfen – und das morgens um halb zehn, umpf. Doch die Uhrzeit war schnell vergessen, denn die Pizza ist wirklich köstlich, mit sehr sehr viel Mozarella und Geflügelsalami. Dadurch ist sie im Geschmack sehr ausgewogen und schmeckt nicht nur nach Salami. Ich kann es kaum erwarten, bis wir sie im Supermarkt finden!
Außerdem gibt es jetzt körnigen Frischkäse, den ich ebenfalls probieren durfte. Und auch hier will ich ihn lieber heute als morgen in den Supermärkten finden. Leider werden fast alle Neuheiten wohl erst im Januar die Supermärkte erreichen.
Neben dem Frischkäse und der Pizza gibt es noch die folgenden neuen laktosefreien Produkte von MinusL:
Laktosefreier Mascarpone (endlich!!!! Der in Bio-Qualität ist so schwer zu finden)
Frische Milch im Ein-Liter-Pack, in 1,5 % und 3,8 % Fett. Also endlich mehr als nur dieses 0,5 l-Pack, das so schnell wieder leer war.

  • Milch mit 1,5% Fett im kleinen 250 ml-Pack für unterwegs
  • Einen Frischkäse mit Kräuter
  • Fertige Vanille Sauce (330 ml)
  • Und noch eine Pizza Margherita

Mir wurde auch versichert, dass Omira weiter konstant an neuen Produkten arbeitet, wir können uns also über weitere laktosefreie Produkte freuen! Über die neuen Weihnachtsartikel werde ich ausführlich im nächsten Newsletter berichten, auf jeden Fall muss der Nikolaus-Stiefel nicht mehr leer bleiben…
Vielen Dank noch mal an die netten Mitarbeiter von Omira für das herzliche Willkommen und für die Pizza!

Neuheiten von Frankonia

In der Süßigkeiten-Halle (grausam!!) entdeckte ich den kleinen, aber feinen Stand von Frankonia. Auch hier wurde ich freundlich begrüßt und durfte sogar eine neue „Fine Pralines“ – Laktosefreie Milch-Pralines probieren, obwohl diese noch ein handgefertigtes Musterstück war. Zu meinem großen Glück war es sogar die aus weißer Schokolade und sie köstlich! Außerdem kommen noch Schnitten mit Milch und Kakao-Nips sowie mit Kakao & Haselnuss ins Programm. Letztere durfte ich auch als handgefertigtes Musterstück probieren – wir müssen Hanuta nicht mehr nachtrauern! Ich werde sie noch mal nebeneinander testen, aber ich glaube fast, die Frankonia-Variante schmeckt besser! Neu ist auch die laktosefreie Vollmilch-Schokolade, die nur mit Traubenzucker gesüßt ist, was für den ein oder anderen ja auch wichtig ist.
Zum Glück kommen diese Produkte wahrscheinlich im November in die Läden!

Was gab es sonst noch?

Bei Bruno Gelato habe ich alle drei laktosefreien Eissorten probiert – wer im norddeutschen Raum lebt, sollte unbedingt in den Supermärkten danach suchen. Einen ausführlicheren Bericht schreibe ich dazu noch.
Von Wagner wird es leider erstmal keine neuen Pizzen geben.
Wer nach Finnland, Schweden, Belgien, Frankreich oder Russland fährt, muss unbedingt nach der Marke „Valio“ Ausschau halten! Dieser Hersteller bietet laktosefreie Milch und andere Milchprodukte an. Ich habe die Milch an deren Stand probiert und war etwas irritiert, als mich der Produktentwickler währenddessen so erwartungsvoll anschaute. Nach dem ersten Schluck wusste ich es dann – diese Milch schmeckt wie normale Milch! Überhaupt nicht süß, so wie unsere laktosefreie Milch! Ich werde mir die Pressemappe von Valio noch genauer durchlesen und mehr darüber schreiben.
www.valio.fi
Es gäbe noch viel, viel mehr von der Anuga zu erzählen, aber ich hoffe, Ihr habt ein wenig einen Eindruck bekommen.


Pizza – keine gute Idee

Im Moment bin ich in Venedig und versuche, mich essenstechnisch irgendwie durchzuschlagen.  Gestern habe ich seit langer, langer Zeit mal wieder eine Pizza gegessen. Für einen Moment habe ich noch darüber nachgedacht, eine Laktase-Tablette zu nehmen, es dann aber vergessen. Böser Fehler!
Nach dem Abendessen sind mein Schatz und ich nochmal zum Markus-Platz gelaufen. Ich spürte es schon, als wir losgingen, aber ich wollte kein Spielverderber sein. Also habe ich tapfer die 2 Stunden ausgehalten, doch kaum waren wir zurück im Hotel, musste ich ihn Richtung Toilette verlassen. Soviel zur Romantik am Valentinstag in Venedig. 🙁