Selbstgemachte Erkältungssalbe – vegan und ohne unnötiges Gedöns

Erkältungssalbe

ErkältungssalbeMal nichts zum Essen! In den letzten beiden Wochen hat mich eine üble Erkältung mit einer noch übleren Neben- und Stirnhöhlenentzündung erwischt. Leider bin ich von Kindheit an gegen VapoRub allergisch, bzw. gegen die Vaseline darin, außerdem stehe ich nicht auf den ganzen anderen Kram, der da noch mit drin ist. Also habe ich mir überlegt, wie ich das selber nachbauen kann – und eigentlich ist das ganz einfach. Die ätherischen Öle hatte ich eh schon da, weil ich sie die ganze Zeit in meinem Diffuser habe, vor allem auch, um nachts atmen zu können. Viele Rezepte, die ich online gefunden habe, wollten allerdings Bienenwachs als Grundlage neben, was ich aber nicht vorrätig hatte. Da mein Vorsatz dieses Jahr ist, erstmal das zu nehmen, was ich schon im Schrank ist, dachte ich, ich probiere es mal mit Kokosöl. Wichtig dabei ist, dass das Kokosöl weich, aber nicht geschmolzen ist. Ich habe es einfach ein paar Minuten auf die Heizung gestellt.

Die Mischung hält sich durch das Vitamin E ungefähr ein Jahr, im Sommer sollte man sie allerdings in den Kühlschrank stellen, da sonst das Kokosöl schmilzt. Ich reibe mir damit die Brust, die Stirn und ein wenig unter der Nase ein. Es ist aber auch gut, um damit zu Baden! Dafür einfach ein Bad mit Meersalz, Badesalz oder ähnlichem einlaufen lassen und kurz, bevor man in die Wanne steigt, einen Teelöffel der Mischung im heißen Wasser verteilen. Nach dem Bad dann sofort ins Bett legen und schlafen.

Noch ein Wort zu den ätherischen Ölen: dies ist die Mischung, die bei mir am besten hilft. Das kann aber individuell sehr unterschiedlich sein. Wenn du gegen ein Öl allergisch bist oder es gerade nicht zur Hand hast, lass es einfach weg oder ersetze es durch ein anderes.
Meine Nachbarin Barbara, die eine wunderbare Massagepraxis hat, merkte noch an, dass man das Vitamin E nicht wirklich braucht, da kein Wasser enthalten ist und die Salbe solange hält, wie die ätherischen Öle bzw. das Kokosöl es tut. Danke für den Hinweis!!

Zutaten:

  • 10 Tropfen Minzöl – Pfefferminz oder auch japanisches Minzheilöl
  • 10 Tropfen Lavendelöl
  • 10 Tropfen Zitrone
  • 10 Tropfen Teebaum
  • 5 Tropfen Thymian
  • 5 Tropfen Rosmarin
  • 50g weiches Kokosöl
  • 2 TL Olivenöl
  • 1 TL Vitamin E

Zubereitung:
Kokosöl, Olivenöl und Vitamin E gründlich vermischen, bis eine glatte Masse entsteht.
Dann die ätherischen Öle einzeln dazugeben.
Alles in ein steriles Glas (z.B. ein kleines Marmeladenglas) abfüllen und verschließen.


Bananenmuffins – glutenfrei, getreidefrei, milchfrei, eifrei und vegan

Bananenmuffins - glutenfrei, getreidefrei, milchfrei, eifrei und vegan

Bananenmuffins - glutenfrei, getreidefrei, milchfrei, eifrei und veganWegen meiner vielen Unverträglichkeiten, Allergien und vor allem der Zöliakie kann ich so gut wie kein Brot oder Gebäck selber kaufen. Deshalb backe ich mir am Wochenende immer einen Vorrat, der mich dann über die kommende Woche bringt. Eins meiner Lieblingsrezepte sind diese Bananenmuffins. Sie sind glutenfrei und vegan, enthalten also weder Eier noch Milch. Und sie enthalten auch keinen zusätzlichen Zucker oder Honig und durch die Kakaonips und die Walnüsse werden sie nicht so matschig, sondern haben schöne kleine Knusperstückchen. Du kannst die Nüsse und Nips natürlich weglassen oder mit anderen Nüssen ersetzen.

Falls Du Kakaonips verwendest, solltest Du sie vorher in einer Pfanne ohne Zugabe von Fett rösten, dadurch entwickelt sich ein feiner Kakaogeschmack – mal abgesehen von dem herrlichen Schokoladenduft, der durch die Küche zieht.

Dieses Rezept eignet sich sowohl für große wie kleine Muffins, wobei ich die kleinen bevorzuge. Man kann aber auch ein Bananenbrot daraus machen, dann verlängert sich die Backzeit um 10-15 Minuten. Lass die Muffins erst komplett abkühlen, denn dann haben sie die beste Konsistenz. Die Geduld lohnt sich!

Bananenmuffins - glutenfrei, getreidefrei, milchfrei, eifrei und vegan
 
Zubereitung
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Portionen: 12 kleine Muffins
Zutaten
  • 4 mittelreife Bananen
  • 100 g Erdmandelmehl
  • 30 g Tapiokastärke
  • ½ TL Natron
  • ½ TL Zimt
  • 3 EL geschmolzenes Kokosöl
  • 1 TL Apfelessig
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Kakaonips, geröstet
  • 50 g Walnüsse
Zubereitung
  1. Heize Deinen Ofen auf 160 Grad auf.
  2. Zermatsche die Bananen in einer Rührschüssel mit einer Gabel oder noch besser einem Kartoffelstampfer. Sie sollten gründlich zerdrückt sein, aber noch kein Brei.
  3. Gib das Erdmandelmehl und die Tapiokastärke hinzu und verrühre es gründlich.
  4. Füge die restlichen Zutaten hinzu und verrühre alles gründlich.
  5. Fette eine Muffinsform ein und gibt den Teig hinein.
  6. Bei 160 Grad 35-40 Minuten backen. Die Muffins sollten eine dunkle goldbraune Farben haben und sich fest anfüllen.
  7. Aus dem Herd nehmen und abkühlen lassen, ehe man sie aus der Form nimmt.

 


Meine veganen Lieblingsschokoladen

Vegan ist nach wie vor im Trend, und davon profitieren wir mit Laktoseintoleranz sehr. Denn alle veganen Produkte sind gleichzeitig auch laktosefrei, da eben keine Milch verwendet wird. Ich habe mich durch einige veganen Schokoladen durchprobiert. Einige habe ich nach dem ersten Bissen sofort wieder weggelegt, andere haben mich überrascht und begeistert. Meine drei Lieblingsschokoladen möchte ich Euch nun vorstellen.

Platz 3: RitterSport Dunkle Mandel Quinoa

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Die dunklen Schokoladen von RitterSport sind fast alle laktosefrei, allerdings wird Butterreinfett verwendet, so dass sie eben nicht vegan sind. Deshalb war ich erstmal skeptisch, wie wohl die vegane Rittersport-Schokolade schmeckt, vor allem weil noch Mandeln und Quinoa drin sind. Mein Göttergatte lästert immer über die Riegel und Powerkugeln aus dem Bioladen, weil dort zu viele Geschmackskomponenten eingebaut sind und ähnliches haben wir bei dieser Schokolade befürchtet. Aber wir waren positiv überrascht! Die Mandeln und Quinoa-Crisps geben der Schokolade einen schönen Crunch, die Schokolade selber hat durch die Haselnussmasse immer noch genügend Schmelz auf der Zunge. Leider hat die Schokolade einen stolzen Preis von um die 1,89€ für 100g.

Zutaten: Zucker, Kakaomasse, Mandeln, Kakaobutter, Haselnussmasse, Quinoamehl (3%), Emulgator: Lecithine (Soja). Kakao: 50% mindestens im Schokoladenanteil

Platz 2: Veganz Choc Bar Hazelnut

veganz chocbar, vegan, laktosefreiEigentlich konnte ich mich gar nicht entscheiden, ob das mein Favorit ist oder die andere Schokolade. Denn ich liebe diesen Riegel, obwohl ich ansonsten kein Nougat-Fan bin. Aber dieser Riegel ist einfach nur köstlich. Er ist süß, zergeht auf der Zunge und bekommt durch die gerösteten Haselnüsse sowohl geschmacklich wie auch im Mundgefühl eine interessante Note. Leider hat er einen stolzen Preis: für 40g zahlt man 1,45€, da bis auf das Meersalz alle Zutaten aus biologischem Anbau sind. Erhältlich sind die Riegel überall, wo es Veganz-Produkte gibt, z.B. Müller, dm, Rossmann usw.

Zutaten: Rohrzucker*, Haselnüsse* geröstet (25 %), Kakaobutter*, Kakaomasse*, Reisglukosesirup* getrocknet, Sonnenblumenöl*, Emulgator: Sonnenblumenlecithin; Vanilleschoten* gemahlen, Meersalz. Kakao: 38 % mindestens in der Schokoladenkuvertüre. * aus kontrolliert biologischem Anbau

Platz 1:  Vego Whole Hazelnut chocolate Bar
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Mein absoluter Favorit! Als ich das erste Mal ein Stück probiert habe, habe ich mich gar nicht getraut, es runterzuschlucken, da ich mir plötzlich nicht mehr sicher war, ob der Riegel wirklich laktosefrei war – mein Sohn hat sich krankgelacht, wie ich mit vollem Mund etwas hektisch die Verpackung studierte! Aber tatsächlich sind die Vego-Riegel milchfrei. Durch die Haselnusspaste haben sie einen unglaublichen Schmelz. Bei jeder Blindverkostung würde ich darauf tippen, dass die Riegel Milch enthalten! 😉
Zum Glück haben sie ebenfalls einen stolzen Preis, sonst würde ich sie mir viel zu oft kaufen… Der kleine Riegel kostet 1,99€ für 65g, der große 3,45€ für 150g.
Erhältlich sind sie im Bioladen, aber auch bei Real!

Zutaten: RohrZucker, ganze Haselnüsse (20%), Kakaomasse, Haselnusspaste, Kakaobutter, Emulgator: Sojalezithin, Vanilleextrakt

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Möhren-Powerballs – glutenfrei, laktosefrei, vegan, roh, paleo

Möhren-Powerballs - glutenfrei, laktosefrei, vegan, roh, paleo

Möhren-Powerballs - glutenfrei, laktosefrei, vegan, roh, paleoLeider hat mich nach einer schlimmen Erkältung nun auch noch eine Pollenallergie erwischt. Dummerweise neige ich dann dazu, mir allen möglichen Süßkram reinzuziehen, wie mein Göttergatte auch. Wahrscheinlich lechzt der Körper in dieser Situation nach schnell verwertbaren Kohlenhydraten, weil er so in Aufruhr ist. Dieses Jahr wollte ich aber nicht nach Schokolade oder Gummibärchen greifen, sondern eine gesunde Alternative erschaffen. Zum Glück vertrage ich rohe Möhren, denn die sind ein Hauptbestandteil dieser Powerballs!

Die Powerballs sind sehr leicht zu machen, man braucht nur einen guten Zerkleinerer und eine kleine Schüssel. Mit einem Zauberstab oder einem Thermomix müsste es auch gehen.

Möhren-Powerballs - glutenfrei, laktosefrei, vegan, roh, paleo
 
Zubereitung
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Zutaten
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 5-6 entsteinte Datteln
  • 30g Kokosflocken
  • 2 Möhren
  • Eine kräftige Prise Zimt
  • Vanille nach Geschmack
  • 3-4 Esslöffel Kokosmilch
Zubereitung
  1. Zerkleinere zuerst die Möhren und nimm sie dann raus.
  2. Zerkleinere nun die Datteln und die Kokosflocken, bis sie sich gut vermischt haben und zusammenkleben.
  3. Gibt die Mandeln, die Möhren, Zimt und Vanille dazu und verrühre alles im Zerkleinere, bis es gut durchgemischt ist.
  4. Gibt die Kokosmilch dazu und rühre solange weiter, bis sich alles verbunden hat. Wenn es im Zerkleinerer nicht geht, rühre mit einem Löffel weiter - bei mir war der „Teig“ so fest, dass das Messer nicht mehr rankam.
  5. Rolle den Teig in Bälle ungefähr von der Größe von großen Murmeln (oder je nach Geschmack).
  6. Am Besten im Kühlschrank aufbewahren!

 


Kokos-Cashew-Kekse: paleo, vegane, glutenfreie, laktosefreie kleine Kostbarkeiten

Kokos-Cashew-Kekse

Kokos-Cashew-KekseMein Sohn und ich sind seit fast zwei Wochen krank, ihn hatte es noch schlimmer getroffen als mich mit dem grippalen Infekt. Was mir am meisten Sorgen machte, war, dass er nur sehr wenig aß. Das einzige, was er regelrecht inhalierte, waren Cashewnüsse. Also dachte ich mir, dass ich ja mal irgendwas mit Cashew backen könnte. In den Rezepten, die ich fand, brauchte man allerdings Cashewbutter, die ich natürlich nicht da hatte. Also kam ich auf dieses Rezept. Das schöne ist, dass man keine extra Schüssel oder das Rührgerät braucht, sondern alles in einem elektrischen Zerkleinerer oder einer Moulinex machen kann. Auch im Thermomix müsste das gut gehen.
Wichtig ist, die Kekse relativ klein und flach zu machen. Ich rolle sie zu einer Kugel ungefähr von der Größe einer großen Murmel aus und drücke sie dann platt. Beim Backen muss man aufpassen, dass sie nicht zu lang im Ofen sind. Wenn die Kekse gerade anfangen, braun zu werden, sind sie gut!
Natürlich sind sie für Paleolaner nur als Cheat gedacht, aber immer noch besser, als sich Schokoladen-Doppelkekse zu genehmigen. Die Kekse sind wirklich kleine Kostbarkeiten und man muss sie als solche auch behandeln, da sie leicht bröseln. Im Mund verbindet sich dann aber der Geschmack zu einer süßen Verführung. Kommentar meines Göttergatten: „Die kannst Du häufiger machen“. Versprochen, Schatz!

Kokos-Cashew-Kekse: paleo, vegane, glutenfreie, laktosefreie kleine Kostbarkeiten
 
Zubereitung
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Zutaten
  • 120g rohe, ungesalzene Chashews
  • 30g Kokosflocken
  • 30g Kokosblütenzucker
  • Etwas Vanille aus der Mühle
  • Eine Prise Natron
  • Eine Prise Salz (ich nehme Himalaya-Salz)
  • 25g geschmolzenes Koksöl
  • 1 Esslöffel Kokosmilch
Zubereitung
  1. Die Cashews und die Kokosflocken in den Zerkleinerer geben und solange zerkleinern, bis kleine Krümel entstehen.
  2. Den Kokosblütenzucker, die Vanille, das Salz und das Soda hinzugeben und wieder zerkleinern, bis sich alles gut vermischt hat.
  3. Das Kokosöl und die Kokosmilch dazugeben und wieder solange zerkleinern, bzw. rühren, bis alles vermischt ist.
  4. Mit einem Teelöffel eine kleine Menge des Teiges in die Handfläche geben und vorsichtig zu einem Ball rollen. Dann ganz saft plattdrücken.
  5. Vorsichtig auf ein Backblech mit Backpapier legen.
  6. Bei ca. 160 Grad 7-8 Minuten backen lassen. Nicht wundern, sie sind dann noch weich.
  7. Aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech abkühlen lassen. Achtung: nicht hochnehmen, solange sie noch warm sind, denn sonst zerfallen sie!

 


Veganer Käse von Wilmersburger

wilmsburger käse, vegan, laktosefreiSchon seit einiger Zeit fällt mir in den Supermarktregalen der vegane – und da durch laktosefreie – „Käse“ der Firma Wilmersburger auf. Da ich ja neugierig bin, wollte ich ihn endlich mal ausprobieren – und war positiv überrascht! Ich hatte mich für die Kräuter-Variante entschieden, damit es im schlimmsten Fall wenigstens nach irgendetwas schmeckt, aber: der „Käse“ ist wirklich lecker.  Er fühlt sich im Mund an, wie Käse und schmeckt auch sehr ähnlich. Ich habe ihn auf eine Pizza gelegt und er ist auch wunderbar geschmolzen, wahrscheinlich, weil er so viel Kokosöl enthält:

Zutaten Kräuter
Wasser, Kokosöl (23 %), modifizierte Stärke, Stärke, Meersalz, Thymian, Oregano, vegane Aromen, Säureregulator: Citronensäure, Konservierungsstoff: Sorbinsäure, Farbstoff: Beta-Carotin

Ich muss also zugeben, dass die Produkte von Wilmersburger eine wirkliche Alternative darstellen, vor allem, da sie vegan, milchfrei, glutenfrei, sojafrei und ohne Gentechnik hergestellt werden.

Wilmburger bietet verschiedene Scheiben und Stücke an:

  • Cheddar-Style
  • Chili
  • Classic
  • Kräuter
  • Paprika
  • Pilze
  • Tomate-Basilikum
  • Würzig

Dazu gibt es noch „Pizzaschmelz“, also eine vegane geriebene Käse-Alternative.
Mehr Informationen gibt es auf der Webseite: http://www.wilmersburger.de/


Produkttest: Kara Dairyfree – laktosefreie Milch aus Kokos

Von der Foodoase haben wir netterweise zum Testen eine Packung „Kara Dairyfree plus Calcium“ bekommen, eine Milchalternative auf Kokosbasis, angereichert mit Kalzium und Vitamin D.

Kara Dairyfree Miilchalternative plus Kalzium

Es steht ausdrücklich auf der Verpackung, dass die Kara-Milch auch für den Kaffee geeignet ist — da kriegte ich schon ganz spitze Ohren, denn ich trinke nur zähneknirschend Sojamilch im Kaffee.

Enthalten ist gefiltertes Wasser, Kokosnussmilch 8,4%, Traubensaftkonzentrat, Calciumphosphat, Emulgator: Saccharosester, Meersalz, natürl. Karotin, Vitamin D2, Vitamin B12.

Laut Foodoase ist sie damit 100% laktosefrei, vegan. (Warum sie nicht auch als „Nussfrei“ gekennzeichnet ist, verstehe ich nicht, denn eine Kokosnuss ist keine Nuss sondern eine Frucht …)

1 Tetrapack mit 1 Liter kostet bei der Foodoase 2,29 Euro.

Die Kara Dairyfree haben wir gut gekühlt probiert —  pur und im Kaffe:

Der Geschmack pur aus dem Becher ist erstaunlich nah an 1,5% Fett Kuhmilch. Sie schmeckt auch kaum nach Kokos. Man hat als einzigen Unterschied zur Kuhmilch ein etwas sandiges Gefühl im Mund, vermutlich von der Kokosmilch. Eventuell muss man die Kara-Milch vor der Verwendung noch kräftiger schütteln, als wir es getan haben.

Im Kaffee schmeckt sie wie normale 1,5% Milch. Ich habe auch den „Sand“ nicht mehr bemerkt. Der einzige Unterschied ist, dass der Kaffee auch mit einem großen Schuss Kara-Milch noch ein wenig wie schwarzer Kaffee schmeckt. Eventuell vergleichbar mit dem Verwenden von Kaffeeweißer: Die Farbe verändert sich, aber der Geschmack wird nur ganz wenig milchig. Das finde ich zwar schade, aber bei dem hohen Wasseranteil ist es vermutlich nicht verwunderlich. Ist bei der Verwendung von Mandel- oder Sojamilch nicht anders. Eine Lösung ist, die Mandel- oder Kara-Milch kurz in der Mikrowelle zu erhitzen und eine größere Menge in den Kaffee zu geben. Das schmeckt richtig lecker.

Was ich gut finde: Den Zusatz von Kalzium. Vitamin D ist auch interessant für die, die nicht anderweitig supplementieren.

Klasse finde ich, dass die Kara-Milch trotz der Verwendung von Traubensaftkonzentrat nur 1,9 g Kohlehydrate auf 100 ml hat, davon 1,6 g Zucker. Sie ist also auch für die LowCarb-/SlowCarb-Ernährung geeignet. Für die Paleo-Ernährung stört das Traubensaftkonzentrat, aber dafür hat sie das große Plus, kein Soja zu enthalten und liegt mit den 1,9 g KH unter der Paleo-Schallgrenze von < 5 g auf 100 g.

Bei der Entscheidung Mandelmilch gegen Kara-Milch würde ich mich für die Kara-Milch entscheiden, da sie die gesundheitlichen Vorteile der Kokosmilch mitbringt.

 

Ergänzung 16.3.2013:

Die Foodoase hat netterweise für uns herausgefunden, wie viel Vitamin B12 genau im Kara-Drink enthalten ist – Vitamin B12 ist besonders für Vegetarier und Veganer als Zusatzstoff interessant.

100ml enthalten 15% der empfohlenen Tagesmenge eines Erwachsenen. 1 Liter enthält 3,8 Mikrogramm Vitamin B12. Allerdings muss man bei dieser Angabe beachten, dass die tägliche Verzehrempfehlung aus England kommt und von deutschen Empfehlungen abweichen kann. (Foodoase über Facebook, 16.3.2013)


Happy Cow – eine weltweite Übersicht zu vegetarischen und veganen Restaurants!

HappyCow's Compassionate Healthy Eating GuideReisen und Essen gehen ist eine ziemliche Herausforderung, wenn man eine Laktose Intoleranz oder ähnliche Einschränkungen wie z.B. Zöliakie hat. Wohin soll man denn gehen, wenn man schon nicht die besten Restaurants der Stadt kennt, ganz zu schweigen von denen, die „sicher“ sind, vor allem im Ausland? (In Deutschland baue ich ja fleißig an einer Übersicht unter www.laktosefreie-restaurants.de.)
International kommt einem die Webseite „Happy Cow“ zu Hilfe. Diese Webseite ist zwar nur auf Englisch verfügbar, aber man kommt relativ schnell damit klar. Das wichtigste ist die „VegiMap“. Hier kann man fast überall auf der Welt nach vegetarischen und veganen Restaurants suchen. Die meisten dieser Restaurants kennen Probleme mit Lebensmitteln und haben Erfahrung bei der Zubereitung von laktosefreien oder sogar glutenfreien Speisen. Dadurch sind sie eine viel besser Wahl als ein Fast Food-Restaurant oder das beste Restaurant mit etlichen Sternen.
Probiert die „VegiMap“ einfach mal aus, und Ihr werdet überrascht sein, was Ihr alles sogar bei Euch vor der Haustür findet!
HappyCow's Compassionate Healthy Eating Guide