Selbstgemachte Erkältungssalbe – vegan und ohne unnötiges Gedöns

Erkältungssalbe

ErkältungssalbeMal nichts zum Essen! In den letzten beiden Wochen hat mich eine üble Erkältung mit einer noch übleren Neben- und Stirnhöhlenentzündung erwischt. Leider bin ich von Kindheit an gegen VapoRub allergisch, bzw. gegen die Vaseline darin, außerdem stehe ich nicht auf den ganzen anderen Kram, der da noch mit drin ist. Also habe ich mir überlegt, wie ich das selber nachbauen kann – und eigentlich ist das ganz einfach. Die ätherischen Öle hatte ich eh schon da, weil ich sie die ganze Zeit in meinem Diffuser habe, vor allem auch, um nachts atmen zu können. Viele Rezepte, die ich online gefunden habe, wollten allerdings Bienenwachs als Grundlage neben, was ich aber nicht vorrätig hatte. Da mein Vorsatz dieses Jahr ist, erstmal das zu nehmen, was ich schon im Schrank ist, dachte ich, ich probiere es mal mit Kokosöl. Wichtig dabei ist, dass das Kokosöl weich, aber nicht geschmolzen ist. Ich habe es einfach ein paar Minuten auf die Heizung gestellt.

Die Mischung hält sich durch das Vitamin E ungefähr ein Jahr, im Sommer sollte man sie allerdings in den Kühlschrank stellen, da sonst das Kokosöl schmilzt. Ich reibe mir damit die Brust, die Stirn und ein wenig unter der Nase ein. Es ist aber auch gut, um damit zu Baden! Dafür einfach ein Bad mit Meersalz, Badesalz oder ähnlichem einlaufen lassen und kurz, bevor man in die Wanne steigt, einen Teelöffel der Mischung im heißen Wasser verteilen. Nach dem Bad dann sofort ins Bett legen und schlafen.

Noch ein Wort zu den ätherischen Ölen: dies ist die Mischung, die bei mir am besten hilft. Das kann aber individuell sehr unterschiedlich sein. Wenn du gegen ein Öl allergisch bist oder es gerade nicht zur Hand hast, lass es einfach weg oder ersetze es durch ein anderes.
Meine Nachbarin Barbara, die eine wunderbare Massagepraxis hat, merkte noch an, dass man das Vitamin E nicht wirklich braucht, da kein Wasser enthalten ist und die Salbe solange hält, wie die ätherischen Öle bzw. das Kokosöl es tut. Danke für den Hinweis!!

Zutaten:

  • 10 Tropfen Minzöl – Pfefferminz oder auch japanisches Minzheilöl
  • 10 Tropfen Lavendelöl
  • 10 Tropfen Zitrone
  • 10 Tropfen Teebaum
  • 5 Tropfen Thymian
  • 5 Tropfen Rosmarin
  • 50g weiches Kokosöl
  • 2 TL Olivenöl
  • 1 TL Vitamin E

Zubereitung:
Kokosöl, Olivenöl und Vitamin E gründlich vermischen, bis eine glatte Masse entsteht.
Dann die ätherischen Öle einzeln dazugeben.
Alles in ein steriles Glas (z.B. ein kleines Marmeladenglas) abfüllen und verschließen.


Bananenmuffins – glutenfrei, getreidefrei, milchfrei, eifrei und vegan

Bananenmuffins - glutenfrei, getreidefrei, milchfrei, eifrei und vegan

Bananenmuffins - glutenfrei, getreidefrei, milchfrei, eifrei und veganWegen meiner vielen Unverträglichkeiten, Allergien und vor allem der Zöliakie kann ich so gut wie kein Brot oder Gebäck selber kaufen. Deshalb backe ich mir am Wochenende immer einen Vorrat, der mich dann über die kommende Woche bringt. Eins meiner Lieblingsrezepte sind diese Bananenmuffins. Sie sind glutenfrei und vegan, enthalten also weder Eier noch Milch. Und sie enthalten auch keinen zusätzlichen Zucker oder Honig und durch die Kakaonips und die Walnüsse werden sie nicht so matschig, sondern haben schöne kleine Knusperstückchen. Du kannst die Nüsse und Nips natürlich weglassen oder mit anderen Nüssen ersetzen.

Falls Du Kakaonips verwendest, solltest Du sie vorher in einer Pfanne ohne Zugabe von Fett rösten, dadurch entwickelt sich ein feiner Kakaogeschmack – mal abgesehen von dem herrlichen Schokoladenduft, der durch die Küche zieht.

Dieses Rezept eignet sich sowohl für große wie kleine Muffins, wobei ich die kleinen bevorzuge. Man kann aber auch ein Bananenbrot daraus machen, dann verlängert sich die Backzeit um 10-15 Minuten. Lass die Muffins erst komplett abkühlen, denn dann haben sie die beste Konsistenz. Die Geduld lohnt sich!

Bananenmuffins - glutenfrei, getreidefrei, milchfrei, eifrei und vegan
 
Zubereitung
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Portionen: 12 kleine Muffins
Zutaten
  • 4 mittelreife Bananen
  • 100 g Erdmandelmehl
  • 30 g Tapiokastärke
  • ½ TL Natron
  • ½ TL Zimt
  • 3 EL geschmolzenes Kokosöl
  • 1 TL Apfelessig
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Kakaonips, geröstet
  • 50 g Walnüsse
Zubereitung
  1. Heize Deinen Ofen auf 160 Grad auf.
  2. Zermatsche die Bananen in einer Rührschüssel mit einer Gabel oder noch besser einem Kartoffelstampfer. Sie sollten gründlich zerdrückt sein, aber noch kein Brei.
  3. Gib das Erdmandelmehl und die Tapiokastärke hinzu und verrühre es gründlich.
  4. Füge die restlichen Zutaten hinzu und verrühre alles gründlich.
  5. Fette eine Muffinsform ein und gibt den Teig hinein.
  6. Bei 160 Grad 35-40 Minuten backen. Die Muffins sollten eine dunkle goldbraune Farben haben und sich fest anfüllen.
  7. Aus dem Herd nehmen und abkühlen lassen, ehe man sie aus der Form nimmt.

 


Haribo – macht Allergiker gar nicht froh!

haribo, nicht für allergiker, glutenfrei

haribo, nicht für allergiker, glutenfreiEdit 28.8.2018: Ich hatte gestern ein sehr nettes Telefonat mit Haribo, die meine Beschwerde sehr ernst nehmen und auch Kontakt mit der Shopmanagerin in Bad Godesberg aufnehmen werden. Allerdings haben sich bisher wenige über die schlechte Lesbarkeit der Zutatenliste beschwert – je mehr das machen, um so besser!


Würde es einen Preis für die Allergiker-unfreundlichste Firma geben, wäre Haribo für mich ein klarer Favorit. Ich rege mich schon lange über die schlechte Lesbarkeit der Zutatenliste auf den Haribo-Packungen auf. Aber unser Besuch gestern Mittag beim Haribo-Shop in Bad Godesberg hat gezeigt, dass Haribo so gar nichts für Allergiker und andere ernährungstechnische Grenzfälle übrig hat!

Seit wir auch meinen Sohnemann auf glutenfreie Ernährung umstellen mussten vor über einem Jahr, waren wir nicht mehr in einem Hariboladen. Und mein Besuch gestern wird auch der letzte sein!
Wie jedes Kind freute er sich darauf, sich an der großen Theke eine Tüte mit den verschiedenen Süßigkeiten zusammenzustellen. Ich hatte ihm schon gesagt, dass wir erst herausfinden müssen, was wir essen dürfen. An der Theke ist mittlerweile gekennzeichnet, was ohne Gelatine und tierische Zutaten ist – was ja durchaus sinnvoll ist.
haribo, ohne zusatz von gelatine
Bei Fragen zu den Inhaltsstoffen muss man sich an einen Mitarbeiter wenden.

haribo, inhaltsstoffe

Wir fragten also eine freundliche „Mitarbeiter-in“, ob sie wisse, wo Gluten drin sei und folgten ihr zu einem Büro. Dort hörten wir, wie sie unsere Frage wiederholte und ein weiterer Mitarbeiter schon sehr schroff antwortete, dass sie ja auf keinen Fall mehr die Listen mit den Allergien rausgeben würden. Ich dachte schon oh-oh, das wird schwierig. Der Mitarbeiter kam herausgestürmt und meinte sehr unwirsch, was wir den wissen wollten. Ich erklärte, dass mein Sohn und ich kein Gluten essen dürften und die Information brauche, in welchen Produkten von der Theke den Gluten enthalten sei. Er faselte etwas von überall Spuren. Ich erklärte ihm freundlich, aber bestimmt, dass die Spurenkennzeichnung gesetzlich nicht geregelt sei und wir die Zutatenlisten oder Allergiehinweise brauchen. Er motze mich an, dass sei so von der Zentrale vorgegeben und ich solle ja „nicht ihn dafür anmachen“. Und überhaupt könne man ja nicht jegliche Allergie abdecken. Ich erklärte ihm – zugegebenerweise mittlerweile auch etwas aufgebracht, da ich die enttäuschte Miene meines Sohnes sah – dass es 14 Hauptallergene gäbe, die gekennzeichnet werden müssen. Nein, die Information habe er nicht, und überhaupt, davon wisse er nichts, also sei das nicht so. Wir könnten jedes einzelne Produkt an der Theke durchgehen – wer ein Kind unter 10 Jahren in einem Hariboladen erlebt hat, weiß, dass das nicht besonders praktikabel ist! Auch war mein Vertrauen in die Aussagen dieses Mitarbeiters gleich null, so dass ich ihm erklärte, dass er mein Kind und mich schwer enttäuscht habe. Ich konnte dann mit meinem Sohnemann den Kompromiß aushandeln, dass ich mehrere verschiedene Tüten kaufe und sie in eine der Tüten von der Theke umfülle, wenn wir das Geschäft verlassen haben. Er war nicht begeistert, aber es blieb uns ja nichts anderes übrig. Wäre ich alleine gewesen, hätte ich den Laden verlassen, ohne etwas zu kaufen!

Als wir uns die verschiedenen ausländischen Tüten angeschaut haben, fiel mir dann diese Tüte noch auf:

haribo, schlechte lesbarkeit, inhaltsstoffe

Während für den französischen, den belgischen und den niederländischen Markt die Zutatenliste mit einem andersfarbigen Feld hinterlegt ist, steht die deutsche Zutatenliste nach wie vor auf der durchsichtigen Verpackung und ist nur schwer lesbar. Dem deutschen Allergiker und ernährungstechnischen Grenzfällen wird also die Unlesbarkeit einfach zugemutet, für andere Länder wird es im Sinne des § 3 LMKVVerordnung über die Kennzeichnung von Lebensmitteln (Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung – LMKV) richtig umgesetzt: „Die Angaben nach Absatz 1 sind auf der Fertigpackung oder einem mit ihr verbundenen Etikett an gut sichtbarer Stelle in deutscher Sprache, leicht verständlich, deutlich lesbar und unverwischbar anzubringen.“

Dieser letzte Haribo-Besuch hat mir deutlich gezeigt, wie egal wir Haribo sind. Deshalb werde ich auch für zu Hause ab sofort kein Haribo mehr kaufen, sondern nur noch Süßwaren von Firmen, die Ihre Pflicht gegenüber ihren Kunden mit ernährungstechnischen Einschränkungen gesundheitlicher Art auch erfüllen.


Mein Lieblingsbrot: glutenfrei, getreidefrei, laktosefrei

lieblingsbrot, glutenfrei, getreidefrei, laktosefrei

lieblingsbrot, glutenfrei, getreidefrei, laktosefreiEin wirklich gutes glutenfreies Brot hinzubekommen ist schon nicht einfach – aber dann noch komplett getreidefrei und ohne Hefe? Das ist nicht unmöglich, man muss nur ein wenig umdenken.

Bitte beachte, dass man bei diesem Brot nicht wirklich viel verändern kann, also vor allem nicht die Eier weglassen oder das Kokosmehl. Anders als bei meinem Steinzeit-Brot ist es hier extrem wichtig, sich an die Zutaten und die Mengenangabe zu halten!

Beim Honig kann man die Menge reduzieren oder erhöhen, je nach Geschmack, oder auch nur Honig nehmen und den Kokosblütensirup weglassen. Ich mag es aber mit dem Sirup, da das Brot dann dunkler und noch etwas weicher wird.

Außerdem kann man anstatt des Olivenöls auch Kokosöl, Butterreinfett oder Avocadoöl nehmen, meine Erfahrung ist jedoch, dass es mit dem Olivenöl am Besten schmeckt. Anstatt des Schwarzkümmels kann man auch gut Fenchel oder ähnliche Kräuter reinmischen, ich bin nur der absolute Fan von Schwarzkümmel. 😉 Aber auch ein paar Sonnenblumenkerne, Leinsamen o.ä. passen gut in und auf das Brot, nur bitte keine Chia-Samen, da sie zu viel Feuchtigkeit aufsaugen!

Das Brot hält sich mehrere Tage im Brotkorb oder in einem Baumwolltuch eingeschlagen. Einfrieren kann man es sehr gut, dann muss man es nur vorher in Scheiben schneiden. Was nicht wirklich gut funktioniert ist Toasten und Croutons daraus machen. Durch den Honig entwickelt sich eine merkwürdige Konsistenz beim Erhitzen.

Mein Lieblingsbrot: glutenfrei, getreidefrei, laktosefrei
 
Zubereitung
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Zutaten
Trockene Zutaten:
  • 90g Maniokmehl (keine Tapiokastärke oder Maniokgrieß!)
  • 40g Kartoffelstärke
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Meer- oder Himalayasalz
  • 3 EL Flohsamenschalenmehl
  • 2 TL Kokosmehl
  • 2 EL Schwarzkümmel
Nasse Zutaten:
  • 7 Eier, Größe L (oder 8 Größe M)
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Apfelessig
  • 60g Honig
  • 20g Kokosblütenzucker
Zubereitung
  1. Den Ofen auf 160 C Grad vorheizen.
  2. In einer kleineren Schüssel die trockenen Zutaten gründliche mischen.
  3. In einer größeren Schüssel die nassen Zutaten mit einem Handmixer o.ä. vermischen.
  4. Eine kleinere Brotbackform (meine ist 24 x 10,5cm) einfetten.
  5. Dann erst die trockenen Zutaten in die Schüssel mit den nassen Zutaten geben. Schnell am Besten mit einem Handmixer verrühren, sofort in die Form geben und ab in den Ofen damit!
  6. Für 30-35 Minuten backen.

 

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Paleo Jerky – ein leckerer, gesunder Snack

paleo jerky

paleo jerkyIch bin ja immer auf der Suche nach einem Paleo-konformen Snack – mit Zöliakie ist es noch schwieriger, sich unterwegs Paleo zu ernähren, da ich ja wirklich auf jeden Krümel achten muss. Um so mehr hat es mich gefreut, als ich die Paleo Jerkys gefunden habe! Zuerst war ich etwas sketpisch, da ich schon mal auf die normalen Beef Jerkys aus dem Supermarkt allergisch reagiert habe – da sind dann aber auch alle möglichen Inhaltsstoffe drin, die ich sowieso nicht essen möchte, mal ganz abgesehen von der zweifelhaften Haltung und Fütterung der Rinder.

Die Paleo Jerkys sind da anders. Das Fleisch stammt von Rindern aus Großbritanien und Irland, die zwei bis drei Jahre natürlich und draußen leben durften, und mit Gras gefüttert wurden. Auf jeder Packung ist ein Link abgedruckt zu der Farm, von der das Rind kam. Um 450g Paleo Jerky zu erhalten, werden 1 Kilo Weiderind schonend getrocknet. Das hat natürlich seinen Preis! Eine Packung mit 35g kostet 3,90 Euro, so dass es für den täglichen Genuß leider zu teuer ist.

Die Verpackung ist aus Plastik, da man eine luftdichte Verpackung brauchte – Papier so zu präparieren, dass man Fleisch darin lagern kann, wäre schlechter für die Umwelt als die recycelbare Plastikverpackung.

Mir gefällt besonders, dass die Logistik, also Lager, Verpackung und Versand über die Delphin Werkstätten in Berlin Pankow erfolgt. Dies ist eine anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderung und ich weiß aus unserer Familie, wieviel gutes solch eine Werkstatt Betroffenen bieten kann.

Da es ein Paleo-Lebensmittel ist, sind die Paleo Jerkys natürlich frei von künstlichen Aromen und Farbstoffen. Ein Minuspunkt ist, dass sie die Konservierungsmittel Kaliumsorbat und Natriumnitrat enthalten, allerdings in den kleinsten möglichen Mengen und damit das Fleisch nicht schimmelt.

Die Paleo Jerkys gibt es in 4 verschiedenen Geschmacksrichtungen, von Original über Meeretich (scharf), Habaero (sehr scharf!) bis zu BBQ (sehr leckere Würzung).

Die Packungen nur online bestellbar, ab 45€ entfallen die Versandkosten. Man kann auch ein Abo mit einer monatlichen Lieferung abschließen und erhält dann 5% Rabatt.
Es gibt mittlerweile auch ein paar Geschäfte, in denen man die Jerkys findet, hier findet Ihr die Karte mit einem Überblick:
https://www.paleojerky.de/geschaeft/

Ich werde mir noch ein paar auf Vorrat bestellen, denn gerade wenn ich auf Geschäftsreise bin, ist es eine gute Verpflegung!

https://www.paleojerky.de/

 

Zutaten:

Original
Rindfleisch, Salz, Koriander, Essig, Chili, Muskatnuss, Pfeffer, Konservierungsstoffe Nitritpökelsalz, Kaliumsorbat

Meeretich
Rindfleisch, Salz, Koriander, Essig, Chili, Muskatnuss, Meeretich, Pfeffer, Konservierungsstoffe Nitritpökelsalz, Kaliumsorbat

Habanero
Sehr scharf, guter Geschmack vom Fleisch geht unter
Rindfleisch, Salz, Koriander, Essig, Knoblauch, Chili, Muskatnuss, Pfeffer, Konservierungsstoffe Nitritpökelsalz, Kaliumsorbat

BBQ
Rindfleisch, Salz, Koriander, Essig, Knoblauch, Chili, Muskatnuss, Pfeffer,Konservierungsstoffe Nitritpökelsalz, Kaliumsorbat


Why is it so difficult to forego gluten?

Why is it so difficult to forego gluten?We all have this days, where we think, I don’t give a f*** about having celiac disease and I eat what I want, no matter what. And these are the moments, that we eat gluten containing cakes, pizzas etc. even though we know what harm it will do to our bodies. But why can’t we stay away from the food that harms us?

Let me get one think straight ahead: it has nothing to do with us being stupid or not knowing the consequences. Smokers i.e. know the risks as well that ever puff they take will harm them – but that is not a big enough reason to stop.

So why is it so difficult to stop eating gluten? Are we all addicted to bread and cakes?

As a matter of fact we are a little bit. As strange as it sounds, our brain composes substances we gat addicted to because of celiac disease. Please bear with me – it sounds strange, but it is all pure science and works like that: when we eat gluten, our bodies react with stress. More often than not our body then produced endorphins. Endorphins belong to the opiates like for example morphine. Opiates let us feel good, we want to get more and more of it to feel even better – and so we can become addicted. It is a vicious circle which consists of ravenous appetite for gluten and the chemical reaction. We are becoming downright junkies!

It is extremely difficult to break this vicious circle
– but especially with celiac disease it is indispensable to life! The first step is to acknowledge being in that circle and accept it. Without this it is nearly impossible to solve the problem. One way to get a grip is to write down when and where the unstoppable appetite for gluten occurs.

For example, is it in the evening in front of the tv? Then boredom might be the reason and the body just wants to get a kick. In that case boredom should be avoided. Or do you eat gluten in the office? In that case boredom or stress or dissatisfaction could be the main problem. We don’t like either of these feeling and so our body wants a bit of „lucky drug“ to get us through the day.

I hope you see that on the long haul it can’t be the solution to avoid the real problems in your life with a wrong nutrition. Because at one point your body will be harmed too much and the damage is beyond repair.


Supplements for Celiacs

upplements for CeliacsThe diagnosis celiac disease very often means a lack of minerals, vitamins and trace elements, caused by the damages in the small intestines. The deficiencies can be very different from person to person so please: before you take any supplement please consult your doctor etc and get yourself tested if your blood actually shows any deficiencies!

Right after the diagnosis it is rather common to experience a reduced level of iron, folate, vitamin B12, vitamin D, zinc, and magnesium. After going strictly gluten free many of these deficiencies are being filled up again, sometimes they stay longer. It is important to address these deficiencies, as they can lead to further health problems. For example a low level of vitamin D and calcium might cause a low bone mineral density which might result in osteoporosis.

If you buy supplements, please make sure they are gluten free and always consult your doctor before taking them.

L-Glutamine

The first supplement I want to introduce to you might be a surprise – especially if you are in the weight lifting scene you might even have heard about it! It is called glutamine, an amino acid that can help to heal a leaky gut cause by Celiac Disease. The fitness industry sells it for preserving and even building muscle tissue, although this has never been proven in lab results whereas the healing properties for the gut has a scientific basis (for example: http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PII0140-6736(93)90939-E/abstract)

It is crucial to heal a leaky gut and to heal the small intestines as only a proper working system can digest the minerals, vitamins and trace elements, that your body needs. That’s why you have to address this first before starting to buy expensive supplements, because your body couldn’t absorb and use them anyway while the gut is still damaged.

L-glutamine is both available in food as well as a supplement. In food it is both present in animal protein as well as in plant-based protein sources. Here are the foods with the most L-glutamine:

  • Bone Broth (home made!)
  • Grass-fed Beef
  • Spirulina
  • Chinese Cabbage
  • Cottage Cheese
  • Asparagus
  • Broccoli
  • Wild Caught Fish (Cod, Tuna and Salmon)
  • Venison
  • Turkey

Try to include at least three servings of these everyday! If you can’t then it is best to turn to a supplement, the best dosage here is between 2-5g twice a day. There are many L-glutamine supplements available Amazon!.
It dissolves quickly in water and has a neutral taste.

Gelatin

Bone broth as an excellent source of L-glutamine. But bone broth has even more advantages, as it contains another substance that has amazing benefits: gelatin! If you are a vegetarian or vegan then you might want to check for alternatives, but I strongly believe that there is no real substitute for it.

Gelatin is known for improving the lining of the gut and strengthening the digestion, as it enhances the gastric acid secretion and restores the mucosal lining in the stomach. It also absorbs water and helps keep fluid in the digestive tract, promoting good intestinal transit and healthy bowel movements. This helps to heal a leaky and celiac gut.

Besides all these benefits gelatin will also protect your joints, helps building up the skin and even supports a better sleep.

If you are not fan of bone broth then you can always supplement gelatin. If you do, please make sure it is not the cheap stuff from the supermarket, but a high quality one.

Fish Oil

Have you seen fish oil capsules in health stores and wondered what they are good for? Actually they have a ton of benefits for health issues like:

  • heart disease
  • depression
  • high cholesterol
  • arthritis
  • eczema
  • cancer
  • weakened immunity
  • autoimmune disease

Fish oil contains high levels of Omega 3 fatty acids, only to be found in fish. As our modern diet tends to lack of these important fatty acids and our intake of Omega 6 is to high in comparison to Omega 3 you might benefit greatly of supplementing with fish oil.

The best benefits for people with celiac disease is of course the anti-inflammation properties of fish oil as well as the improvement of leaky gut – both important issues to be addressed.

Usually the dose should be 1000 mg per day – based on scientific research. But please choose wisely as fish oil can oxidize quickly and can go rancid. Also keep them in a cool place as they are heat sensitive. Choose a supplement that contains anti-oxidants, i.e. astaxanthin or even essential oils.

Chris Kesser, one of the main Paleo supporters recommends this Extra Virgin Cod Liver Oil. I haven’t tried it, but I trust his knowledge: http://www.corganic.com/evclo/

Vitamin D, Magnesium and Calcium

A vitamin D deficiency is something most of us suffer from, not only we celiacs, but nearly everyone in the industrial nations. Most of us aren’t exposed to the sun long enough and even if we wear highly efficient sunscreen. That’s why everyone really should get their vitamin D levels tested. And please, get tested before you take any supplements!

So why is vitamin D so essential? It is a critical nutrient for bone health and the overall immune system strength. Many celiacs suffer from osteoporosis, a bone disease where the bones become weak and may break from a fall or, in serious cases, even from sneezing or minor bumps.

Deficiency in vitamin D also very often leads to calcium deficiency, because your body needs vitamin D to absorb calcium found in the food. Calcium is equally important for bone health. But – if you supplement vitamin D and calcium then you should also take magnesium as well as vitamin K2, as they all work together.

If you buy supplements, please make sure they are gluten free and always consult your doctor before taking them.

It is also advisable to include foods in your diet that are extremely nutrition dense.

Iron

Iron deficiency is very common in people with undiagnosed or newly diagnosed celiac disease, and especially women (with or without celiac) suffer from it. The deficiency can cause anemia, which is when iron levels are low for a long period of time without relief, which makes red blood cell production ineffective. This disorder causes chronic fatigue and weakness for anyone suffering from it.

But even a not so dramatic iron can wreak havoc on your overall health, leaving you feeling lethargic and tired without an apparent explanation.
If you think you’re low on iron, have your doctor run a simple blood test to find out if you’re anemic. You don’t want to take too much iron – just enough to get your levels back to a normal, healthy state, as too much iron can cause damage to your body, too!

And sorry for repeating myself, but please: If you buy supplements, please make sure they are gluten free and always consult your doctor before taking them.

Conclusion

Of course there are many more and it is important to get your blood levels checked for any deficiencies you might have developed due to the damage in your small intestines.

  • Here are some general tips you should follow when you are buying supplements.
  • Always make sure they are gluten free, and if in doubt contact the company.
  • Please don’t overdose minerals and vitamins as this can be harmful, too!
  • Avoid supplements that are mega or high doses.
  • Avoid supplements full of unwanted additives like shellac, gums, talk, silicon. The more natural the better!

My all-time favorite pumpkin soup for Halloween – glutenfree, grainfree

My all-time favorite pumpkin soup for Halloween - glutenfree, grainfreeI have been celebrating Halloween since 1993 – or rather the Celtic variation of „Samhain“. We started with three women and one pumpkin soup back then and till the birth of my son the party had grown to 20 women and three pumpkin soups. And this recipe I used almost every year – and if not at least one of my ladies would complain that she missed this particular soup!
Because of the spices in the soup it tastes very Asian and of course it is gluten and grain free. You can either choose coconut oil if you want it dairy free or use plain unsalted butter.

Happy Halloween / Samhain everyone!

Pumpkin Soup – Asian style

  • 2 tbsp diced shallots
  • 2 pounds diced pumpkin ((a mixture of Hokkaido and the rest of the carved Halloween pumpkin works perfectly))
  • 1/3 pound floury potatoes
  • 1/4 cup coconut oil or butter
  • 1 tbsp minced lemongrass
  • 1 tsp grated ginger
  • 1/2 minced chili
  • 1 tsp mild curry powder
  • 1 tsp turmeric
  • 1 clove
  • 1 cardamom pod
  • 1/3 cup white wine
  • 1 1/2 cup home made chicken broth
  • salt to taste
  • 1 tsp coconut sugar
  • 2 1/2 tbsp lime juice
  • freshly grated nutmeg to taste
  • 2 tbsp fresh coriander leaves
  1. Let shallots, pumpkin and potatoes together with half of the coconut oil/butter steam a big pot for a few minutes. Add lemongrass, ginger, chili, curry, clove, turmeric and cardamom and let steam for a couple of minutes.
  2. Add broth and white wine, flavor with salz, coconut sugar, lime juice and nutmeg to taste.
  3. Let the soup cook for about 15 minutes without the lid at medium heat. Then puree with a blender.
  4. Add the remaining coconut oil/butter. Add more spices if you like and sprinkle with coriander.


Open letter for anyone inviting a celiac to dinner

Open letter for anyone inviting a celiac to dinnerHi and welcome on my blog!

If you are reading this most probably a friend or relative sent you the link to it so we can have a chat about celiac disease. Please let me introduce myself. I am a food coach and have been on both sides of celiac disease. First my mom got it and I tried to understand all her strange behaviors – or at least I thought they were strange until a few years ago I got the diagnosis, too. That’s why it is important to me to help people coping with celiac disease as well as helping to understand it if you don’t have it – lucky you by the way!

So, if you have invited someone with celiac disease to a dinner before, especially to Thanksgiving or any other big event, you might have encountered various reactions from that someone. Very often they bring their own food or eat before they come over or even don’t want to come at all. I know all this seems horribly rude! Why on earth would your child, sister, friend or whoever not eat the delicious food you made a great effort to cook? Just alone shopping for the ingredients was a nightmare and you cooked it with all your heart – and now that person rejects it? I know from first hand experience that this is really hurtful. It feels like they are rejecting you, as if they don’t like you anymore and don’t appreciate all the hard work and love you put into that meal.

Let me get one thing clear: your friend or family member still loves you. Really! He or she does! And he or she would love nothing more to eat that delicious smelling turkey and the stuffing, to taste the wonderful gravy and to indulge into the marvelous cake you baked. They wish they could have just a tiny bite of the wonderful fresh bread and take a sip of the beer you are offering them.

But they can’t, we can’t! And it is breaking our hearts. That’s why people with celiac disease sometimes won’t accept the invitation. We don’t want to break your heart and don’t want to get our hearts broken.

So why are we with celiac disease behaving seemingly rude? Simply because we are fighting for our health. I know it sounds incredibly silly when we say that only a tiny crumb will make us sick – this sounds like completely mad. Unfortunately it isn’t. It is the reality we with celiac disease live with, day in day out. One tiny crumb will destroy our small intestines with horrible consequences. Many of us simply get sick, some with bloating, some with diarrhea, some with vomiting. But that’s not all! Every time we eat gluten – even a tiny bit – our small intestine won’t be able to to its job! We can’t digest minerals, vitamins and trace elements for some time, we feel like having the flu, some get mood swings, get depressive or have sleeping problems. All this because of a crumb. And as if that wasn’t bad enough if we eat gluten more often the chances of developing bowel cancer rise signifikant.

There are some people with celiac disease who strangely don’t show any reactions at all. But science and medicine has shown that the damage of the small intestine does happen, too! They just don’t feel it, but the consequences are the same.

And that’s why we won’t eat anything from your wonderful meal. We would love to, but that would mean damaging our bodies in a way we can’t risk. Imagine someone would offer you rat poison – you wouldn’t eat it either… (Of course your fantastic meal is no rat poison!)

One last word about cooking gluten free: we really do appreciate if you offer to cook a gluten free version of the meal. But it is really difficult to avoid contamination in the kitchen, as you need to keep everything separated and can’t use your hand mixer, your plastic bowls, your wooden spoons etc. That’s why people with celiac disease often don’t accept that offer – it is simply too risky. And we don’t think your kitchen is dirty or anything like that. We just know how difficult it is to make the kitchen celiac safe.

We still love to get invited to your dinners but please don’t mind us bringing our own food. We are used to that and will still enjoy your company and the atmosphere. And if you have a cool bottle of certified gluten free beer or gluten free cookies then we are over the moon!


Recipe: Grain and Gluten Free Granola Kit

Recipe: Grain and Gluten Free Granola KitBefore I got diagnosed with Celiac Disease I loved having a proper granola for breakfast. I tried various gluten free mixtures, but as soon as I realized I react to corn, rice and oats, too, I knew I had to rethink my granola.

It took me several attempts to create a granola kit, which I am completely happy with. Why a kit? The thing is I don’t always have all the ingredients at home. And I love alternating it. The final mixture of nuts and seeds should be 400g. (Sorry, I tried to convert it to cups, but due to the different nuts my European mind couldn’t do it – please send me a mail, if you have an idea for this!) I always take 150g nuts for the basis. Sometimes I only use one sort of nuts like hazelnuts or cashews. Sometimes I simply take a ready made nut mixture or what I found in nature.

These 150g you simply fill up to 400g with whatever you like, for example:

  • coconut chips or coconut flakes
  • another type of nuts, i.e. almonds or brazil nuts.
  • sunflower seeds
  • chia sees
  • hempseeds
  • flaxseed

After baking the mixture you can add dried fruits like raisins or mango stripes – which makes it absolutely delicious.

One word of warning: the granola smells heavenly while it is warm, so the temptation is huge to just eat the whole lot. But as you can imagine the calorie content is really high in this granola, so rather enjoy it every morning and then only 2-3 tablespoons with a bit of almond milk or any other nut milk you like.
Enjoy!

Grain and Gluten Free Granola Kit

  • 400 g mixture of nuts and seeds
  • 60 g liquid coconut oil
  • 40 g honey
  • 1/2 tbsp himalayan salt
  • you can add ground vanilla or cinnamon if you like it
  1. Pre-heat the oven to 140 degree celsius (280 F)
  2. Line a baking sheet with parchment paper.
  3. Add the mixture of nuts and seeds to a blender or food processor. Pulse a few times to chop the nuts, but beware – don’t grind them into a fine meal, otherwise your mouth will be all dusty later!
  4. In a middle sized bowl mix the coconut oil with vanilla or cinnamon, salt and honey
  5. Add the nut and seed mixture and stir well to make sure it is all coated.
  6. Spread the granola mixture evenly on the parchment-lined baking sheet and bake for 20 or until golden-brown and crispy, stirring once after 10 minutes. Beware that you should stay near the oven at the end as the granola gets to dark easily!
  7. Remove the granola from the oven and stir it, so it stays loose.
  8. Wait for half an hour, add the dried fruits and store it in an airtight container.