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Gestatten: Nina Weber, Guestblogger bei Einfach laktosefrei leben

Bevor WordPress heute wieder das nächste Rezept von mir “frisst” und erst nach zähem Ringen online stellt, dachte ich mir, könnte ich mich stattdessen doch auch endlich mal vorstellen. Das ist ja schon seit Juni überfällig …

Nina Weber und Jan
Nina Weber und Jan

Ich heiße Nina Weber. Seit 2008 arbeite ich als Autorin und Schreibcoach im Ruhrgebiet. Wegen meiner Leidenschaft für das Meer und Muscheln heißt meine Website und Firma Seashell Productions.
Bisher sind von mir  Ratgeber unter meinem Mädchennamen Nina Pohlmann erschienen und ein Abenteuer-Buch für Kinder und Eltern mit dem Titel “Baumhaus, Höhle, Lagerfeuer”, das ich zusammen mit meinem Mann Chris geschrieben habe. Ich schreibe auch Geschichten für Kinder, Erwachsene und Jugendliche. Im August 2009 erschien der Erstleseband für 6- bis 8-Jährige “Prinzessin Pepita und die Kuchen-Monster” im Klett Verlag. (Mehr dazu unter „Über Nina„.)
Das erklärt noch nicht, warum Julia mich fragte, ob ich hier nicht guestbloggen möchte.
Gut, wie kam das?
Ich bin leidenschaftliche Köchin und Bäckerin. Und erfinde andauernd eigene Rezepte.
Und seitdem ich meinen Mann Chris vor vielen Jahren kennengelernt hatte, der schon kleinste Mengen Laktose nicht verträgt, musste ich  beim Kochen und Backen umlernen. Inzwischen “übersetze” ich Rezepte schon unwillkürlich, sobald ich sie lese und sortiere aus nach dem Motto “lässt sich kaum ohne Einbußen laktosefrei nachkochen” oder “könnte interessant sein mit Soja, Minus-L, …”.
Ist mein Mann im Büro, konnte ich natürlich weiterhin in Hüttenkäse, Grießpudding und Pfannkuchen schwelgen.
Bis unser Sohn Jan 2006 auf die Welt kam.
Nina und JanJan ist nicht ganz so laktose-intolerant wie sein Vater (glauben wir – den Test kann man erst ab 6 Jahren machen). Aber dafür ist er es von Geburt an. Es hat etliche Wochen lang gedauert, bis wir es gemerkt haben (der Kinderarzt war keine Hilfe, denn so extreme LI, dass ein Säugling die Muttermilch nicht verträgt, ist wohl selten). Es war wirklich eine ziemlich krasse Zeit … Seitdem wir für Jan auf Soja umgeschwenkt sind, war die Ernährung dann kein Problem mehr. Von Alnatura & Co. gibt es auch leckere Baby-Gläschen ohne Laktose. Aber dann kam die Zeit des Sprechens. Und der großen begehrlichen Augen. “Will auch Pudding.” “Will auch Schokoladenkuchen.” “Ich mag aber AUCH Pfannkuchen!”
Die üblichen “Hübsch gesund laktosefrei kochen”-Rezeptbücher brachten mich überhaupt nicht weiter. Das war alles viel zu gesund für unser Kind. Wo war die Schokolade? Wo die ganz normalen Alltagsrezepte?
Seitdem bastele ich am Großprojekt: Laktosefrei kochen, so dass es einem (Klein-)Kind gefällt. Und stelle fest, dass Männer auf dieselben kulinarischen Reize ansprechen. 😉
Ich will nach und nach meine Rezepte abfotografieren und hier online stellen. Wenn es etwas gibt, dass Euch am meisten interessiert (lieber süß? Lieber herzhaft? Lieber kochen? Lieber backen?), lasst es mich wissen. Ich stelle mich auch gerne Cooking-Challenges 😉

7 Comments

  1. Hallo Nina,
    es stimmt, die meisten lactosefreien Rezepte sind oft für Erwachsene konzipiert. Ich finde Eure Seite hier sehr interessant und werde deshalb hin und wieder vorbeischauen, nicht zuletzt weil es mich auch von berufswegen interessiert. (Diätassistentin). Viele Grüße,
    Franzi

  2. Hallo Franzi,
    gern – wir freuen uns über Besuch. 😉
    Nach dem ersten „Jipper“ bei Jan auf Pfannkuchen & Co. hat es sich inzwischen gelegt. Aber für Kindergeburtstage (zum Beispiel) ist es echt gut, dass ich inzwischen zig laktosefreie Kuchen-Rezepte aus dem Ärmel schütteln kann, die auch anderen Kindern schmecken, also nicht so „gesund“ wirken.

  3. Hallo Nina!
    Ich bin total begeistert von Deiner Kreativität!
    schreib doch ein Koch- und Backbuch für LI- Betroffene.
    Ich wär die 1. die es kauft. Das was man in den Büchern so findet ist echt mager. Ich würde mich über ein Rezept für Christstollen und Weihnachtsplätzchen freuen.
    Gruß Conny

  4. Hallo Conny,
    da werd‘ ich ja rot – danke für das Kompliment!
    An ein Koch- und Backbuch hatte ich noch nicht gedacht, und das, obwohl ich früher jahrelang beim GU-Verlag gearbeitet habe 😀
    Vielleicht ein eBook? Hmmm?
    Weihnachtsplätzchen: Ich nehme die Herausforderung an. Die letzten 2 Jahre hat es nicht so toll geklappt. Das kann aber an dem Buch liegen, aus dem ich die Rezepte abgewandelt habe. Das ist Murksch, fürchte ich so langsam.
    Stollen: Welche Art schwebt Dir denn vor?
    Ich muss gestehen, dass ich bei Stollen das Marzipan innen drin und die Puderzuckerschicht außen herum mag. Und der Rest ist eher so Pflichtübung 😉 Aber vielleicht ist das ja was anderes bei frischem, selbstgebackenem Stollen …

  5. Komme grad vom Arzt. Mein Kind hat auch LI. Mit 7 Jahren.
    Grade vor der Weihnachtszeit. Ich hätte einfach verzichtet, aber ein Kind !?! Das Fängt ja schon beim Adventskalender an.

  6. Liebe Conny, entschuldige die lange Sendepause. :-/ Ich habe seit November mit Schwangerschaftsübelkeit zu kämpfen und musste schließlich sogar für eine Woche ins Krankenhaus, bin gestern erst wieder nach Haus gekommen. Die Übelkeit ist immer noch schlimm, ich hoffe, bis Weihnachten hat es sich erledigt.
    LI: Hattet ihr vorher schon die Vermutung, dass er LI hat? Hast Du sie auch?
    Vielleicht ist es für meinen Sohn leichter, weil er damit aufgewachsen ist. Er regt sich sogar über Leute auf, die „überall Kuhmilch“ reintun, „obwohl es doch auch ohne geht“.
    Du müsstest z.B. bei Alnatura oder in Bio-Märkten auch Plätzchen ohne Milch finden und auch Schokolade. Bei Adventskalendern finde ich sowieso die mit Bildchen oder kleinem Spielzeug besser für Kinder (Jan hat dieses Jahr einen von „Wer, wie was?“ von Ravensburger, für jeden Tag ein kleines Buch.)

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